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SSC : „Das wird nochmal hammerhart“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen sehen sich trotz Hinspiel-3:0 in Rumänien noch nicht im CEV-Cup-Halbfinale

von
erstellt am 25.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Zum Rückspiel in der Challenge Round des europäischen CEV-Cups empfangen die Volleyballerinnen des Schweriner SC heute Abend den rumänischen Meister CS Volei Alba Blaj (gesprochen: Blaisch). Das Hinspiel vor zwei Wochen im Transilvania Sporting Center von Sibiu hatten die Schwerinerinnen mit 3:0 gewonnen. Wird das Rückspiel gegen den „Absteiger“ aus der Champions-League um den Halbfinaleinzug heute ab 19 Uhr in der Schweriner Palmberg-Arena also nur noch eine reine Formsache?

Vor solchen Gedanken warnt Felix Koslowski entschieden. „Ganz im Gegenteil“, sagt der SSC-Trainer. „Das wird nochmal hammerhart. Da ist noch überhaupt nichts entschieden.“ Da das Hinspiel seinerzeit noch kurzfristig von Laola.1-TV aus dem Internet-Livestream genommen worden war, hätte hierzulande leider niemand mitbekommen, was für ein starkes Spiel trotz des 0:3 auch die Rumäninnen gemacht hätten. Und was das Team des erst vor fünf Jahren gegründeten Vereins nicht zuletzt in fremden Hallen drauf habe, das hätte Blaj als Gruppen-Dritter schon in der Königsklasse gezeigt. Vor allem beim italienischen Spitzenclub Piacenza um die Ex-Schwerinerin Yvon Belien (Koslowski: „Und Piacenza ist im europäischen Volleyball ja nicht irgendwer.“), wo Blaj erst im Tiebreak geschlagen worden sei – mit 14:16.

„Die Rumäninnen sind vom Niveau her auf eine Stufe zu stellen mit unserem deutschen Meister und Bundesliga-Spitzenreiter Dresdner SC“, betont der 31-jährige SSC-Trainer. „Wir haben vor zwei Wochen dort nur durch eine absolute Gala-Vorstellung gewinnen können. Und einer solchen bedarf es auch zu Hause, wenn wir ins Halbfinale einziehen wollen.“

Insbesondere vor den gefährlichen Aufschlägen, von denen Blaj in den Champions-League-Gruppenspielen mit 52 so viele wie keine andere Mannschaft zu direkten Punkten genutzt hätte, gelte es, sich in Acht zu nehmen. „Das ist uns im Hinspiel dank einer überragenden Annahmeleistung insbesondere von Libero Janine Völker gut gelungen. Aber auch insgesamt hatten wir dort einen sehr guten Tag erwischt, uns nur ganz wenige Fehler geleistet und unser bis dahin vielleicht bestes Spiel abgeliefert.“

Auf ein starkes Spiel ihrer Mannschaft dürfen die Anhänger des Schweriner SC sicherlich auch heute Abend wieder bauen. Denn mit dem Spiel in Rumänien hat der SSC sein – vornehmlich gesundheitlich bedingtes – kleines Leistungstal offenbar durchschritten. Zuletzt gab es in der Bundesliga bei den klaren 3:0-Siegen gegen Aachen und in Münster zwei Gala-Auftritte zu bejubeln. Heute Abend soll der nächste folgen. Und wer noch keine Karte hat: An der Abendkasse gibt es noch welche.

Aber: Da nahezu zeitgleich in der benachbarten Sport- und Kongresshalle Atze Schröder einlädt, wird es auf dem Parkplatz eng. Frühzeitige Anreise und passendes Kleingeld für die Gebühren sind da angezeigt.

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