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Schweriner SC : „Das wird ganz spannend“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen mit Respekt vor heutigem Gegner Stuttgart / Mudritskaya findet sich immer besser rein

svz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 09:17 Uhr

Acht Spiele am Stück hatten die Volleyball-Damen des Schweriner SC verloren – in der Bundesliga, in der Champions League, im Halbfinale des DVV-Pokals und auch beim internationalen Turnier zum Jahresende in der Schweiz – ehe sie sich bei Letzterem im Spiel um Platz fünf mit einem klaren 3:0-Erfolg aus dem alten Jahr verabschieden konnten.

Daran würde die Truppe von Trainer Felix Koslowski natürlich gern heute Abend ab 19 Uhr in eigener Halle beim Punktspielauftakt nach einmonatiger Bundesliga-Pause anknüpfen und mit dem zweiten Sieg in Folge eine neue Positivserie starten. Dafür sollte ein Gegner wie Allianz MTV gerade der richtige sein. Schließlich stehen die Schwaben als Achter mit 12 Punkten aus neun Spielen und 14:19 Sätzen klar hinter dem deutschen Meister, der mit 16 Zählern (19:15 Sätze) Vierter ist.

Wie gesagt: sollte! SSC-Trainer Felix Koslowski nämlich hat großen Respekt vor dem heutigen Gegner, den der SSC im Viertelfinale des DVV-Pokals im November an gleicher Stelle mit 3:1 bezwungen hatte. „Stuttgart hat eine gute Mannschaft. Da passte anfangs einiges noch nicht zusammen, zudem hat der Trainerwechsel (der Spanier Guillermo Naranjo Hernandez beerbte im November den Kubaner Gil Ferrer Cutino – d. A.) einige Unruhe gebracht. Aber wie stark sie mittlerweile sind, verdeutlicht nicht zuletzt ihr Trainingsspiel vom Wochenende. Da schlugen sie die Roten Raben Vilsbiburg mit 4:0. dabei spielte Vilsbiburg mit voller Kapelle – und zu Hause. Nee, nee, Stuttgart ist kein Gegner zum sanften Wiedereinstieg. Im Gegenteil: Das wird ganz spannend.“

Die Hoffnung, dass dieses Spiel mit einem Sieg für seine heute wohl in Bestbesetzung spielenden Mädels endet, gründet der 29-Jährige neben dem jüngsten Erfolgserlebnis vor allem darauf, dass Neuzugang Tatyana Mudritskaya immer besser in die Mannschaft findet. „Zwei Wochen braucht sie sicher noch, ehe sie bei 100 Prozent ist – körperlich und auch hinsichtlich des Zusammenspiels“, sagt der Coach über die 1,97 m große Diagonalspielerin, die sich vor ihrer Verpflichtung Anfang Dezember auf Zypern fitgehalten hatte und auch aus ihrer kasachischen Heimat Volleyball mit weniger Tempo gewohnt ist. „Aber schon in der Schweiz hat sich gezeigt, dass sie auf einem guten Weg ist. Und inzwischen ist sie schon eine Hilfe für unsere Mannschaft.“

Das kann die 27-Jährige hoffentlich auch heute Abend zeigen – und vielleicht ja sogar zum Zünglein an der Waage werden.

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