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Volleyball-Bundesliga : „Das wird ein schweres Spiel“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen starten morgen Abend um 18 Uhr beim Köpenicker SC in die Bundesligasaison

svz.de von
erstellt am 21.Okt.2014 | 11:45 Uhr

Die SSC-Mannschaft, die morgen Abend (18 Uhr) mit der Partie beim Köpenicker SC in die neue Saison der Volleyball-Bundesliga der Damen einsteigt, wird definitiv anders aussehen als jene der vergangenen Saison. Wie anders, das weiß selbst Trainer Felix Koslowski noch nicht so genau. „Wir haben vor dem Spiel noch zwei Trainingseinheiten am Dienstag und auch noch eine am Mittwochmorgen. Auf ein, zwei Positionen bin ich mir noch nicht sicher, wer beginnt.“

Die Auswahl ist groß, allein für den Außenangriff bieten sich mit Jana-Franziska Poll, Jennifer Geerties, Laura Weihenmaier und Mannschaftskapitän Lousi Souza Ziegler gleich vier Spielerinnen an. Und insgesamt stehen dem Trainer anstelle von zehn Abgängen neun Neuzugänge zur Verfügung.

Die Zeit des gegenseitigen Kennenlernens war allerdings nicht wirklich lange, spielte ein Teil seiner Mannschaft zu Monatsbeginn doch noch bei der WM in Italien. „Das ist aber weiter kein Problem. Das ist in WM-Jahren ja eigentlich immer so, außerdem haben die Spielerinnen ein spezielles Niveau und man kennt sich, zumindest die deutschen Spielerinnen. Am schwierigsten ist es immer, Ausländerinnen zu integrieren“, sagt der Coach mit Blick auf Mittelblockerin Yvon Beliën aus Holland und Bulgariens Auswahl-Zuspielerin Diana Nenova. „Da kann noch gar nicht alles zu 100 Prozent funktionieren. Besonders wenn es im Spiel schnell wird und auch in der Abstimmung zwischen Mittelblock und Zuspiel klappt noch nicht alles.“

Zumindest aber klappt alles schon so gut, dass der Trainer ebenso wie die Mannschaft dem Bundesliga-Auftakt entgegenfiebert. „Ich erwarte ein schweres Spiel“, sagt Felix Koslowski. Denn erstens sei es immer ein schwerer Auftakt, wenn man in Köpenick ran muss. Zweitens hätten die Berliner zwar Hauptangreiferin Patricia Grohmann suspendiert, aber auch ein paar neue Gesichter zu bieten. „Sie haben gut gearbeitet, sich mit wenig Mitteln punktuell auf Diagonal in der Mitte und im Zuspiel gut verstärkt.“

Die morgige Partie ist übrigens nach zwei Duellen in der Vorbereitung bereits die dritte innerhalb weniger Wochen – und im Pokal wird man bekanntlich am 5. November ebenfalls in Berlin schon wieder aufeinandertreffen. „Die Vorbereitungsspiele gingen zwar alle beide 2:2 aus, aber wir haben jeweils 2:1 geführt und den letzten Satz hauptsächlich mit der zweiten Reihe gespielt“, berichtet Co-Trainer Davide Carli, der während der Zeit der WM seinen Chef vertrat und die Daheimgebliebenen coachte.

Für Felix Koslowski sind diese Spiele allerdings weit weg. „Die Bundesliga ist etwas ganz Anderes, auch für Köpenick. Und da kommt im ersten Spiel Schwerin – hey! Da werden die volle Pulle gegen jeden Ball hauen und gucken, was passiert“, blickt der 30-Jährige voraus. „Für uns wird es darauf ankommen, die Ruhe zu behalten und unser Ding zu machen. Wie gesagt: Ich erwarte ein schweres Spiel.“

 

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