SSC Volleyball : „Das war viel, viel Arbeit“

Wieder einmal erfolgreichste Punktesammlerin ihrer Mannschaft: Louisa Lippmann (rechts).
Wieder einmal erfolgreichste Punktesammlerin ihrer Mannschaft: Louisa Lippmann (rechts).

SSC-Volleyballerinnen gewinnen „unangenehmes Spiel“ in Münster mit 3:0 (24, 22, 19)

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18. Februar 2018, 19:10 Uhr

Die SSC-Volleyballerinnen bleiben weiter in der Erfolgsspur. Heute Nachmittag gewann der deutsche Meister sein Gastspiel beim USC Münster zwar glatt mit 3:0 (24, 22, 19), hatte dabei aber „viel, viel Arbeit“, wie es Manuel Hartmann auf den Punkt brachte. Der Co-Trainer vertrat an der Seitenlinie seinen wegen eines Magen-Darm-Infekts indisponierten Chef Felix Koslowski, der aber wenigstens von der Bank aus Einfluss nehmen konnte.

„Das war eines dieser typischen unangenehmen Spiele, wie wir sie gegen Münster und Wiesbaden so oft erleben. Und es war mit Sicherheit auch nicht unsere glanzvollste Vorstellung. Aber Ende gut, alles gut“, fuhr Hartmann fort.

Gegen einen stark kämpfenden USC-Sechser, der „keinen noch so unmöglich erscheinenden Ball verloren gab und viele davon phänomenal zurückholte“ (O-Ton Hartmann), andererseits die SSC-Annahme – ganz besonders Greta Szakmáry – unter Druck setzte, hatte der SSC lange Probleme. Im ersten Satz lief der Meister zunächst Rückständen hinterher. Erst beim 13:13 gelang Hauptangreiferin Louisa Lippmann ihr erster Punkt, dem sie aber mit Ass und Angriff bis zum 15:15 gleich zwei weitere folgen ließ. Am Ende waren es 17 – Louisa wurde erneut Topscorerin und zur besten SSC-Spielerin erkoren.

Doch auch der „Lippmann-Dreier“ reichte dem SSC vorerst nicht, um sich abzusetzen. Erst nach dem 20:20 zog man auf 24:20 davon. Doch statt nun gleich alles klarzumachen, brauchte der SSC fünf Satzbälle, ehe das 26:24 fiel.

Auch im zweiten Satz wirkte der SSC deutlich nervöser und hektischer als vier Tage zuvor bei der 3:0-Heimgala gegen Dresden. Auf ein Anfangshoch (7:4) folgte ein Zwischentief (10:13) und Kaisa Alanko kam für Denise Hanke, um dem Zuspiel einen anderen Zuschnitt zu geben. Das fruchtete. Und diesmal ließ man Münster vom 24:20 nur auf 24:22 heran, ehe Greta Szakmáry mit dem 25:22 den Deckel draufmachte.

Als der Hallensprecher im dritten Durchgang beim 8:5 für den SSC dann von der „ersten technischen Auszeit im vorvorletzten Satz sprach“, bewies er Humor. Denn jetzt hatte der SSC seinen Rhythmus gefunden – 25:19. Den braucht die Mannschaft auch am Mittwoch, wenn auswärts mit Pomi Casalmaggiore eine ganz hohe Hürde im Viertelfinale des europäischen CEV-Cups wartet.

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