SSC Volleyball : „Da hilft uns dann Giovanni“

Bärenstarker SSC: Gegen diesen Schmetterball von Lonneke Sloetjes streckt sich Novaras Block mit Laura Partenio (Nr. 1) und Cristina Chirichella am Dienstagabend vergeblich.
Bärenstarker SSC: Gegen diesen Schmetterball von Lonneke Sloetjes streckt sich Novaras Block mit Laura Partenio (Nr. 1) und Cristina Chirichella am Dienstagabend vergeblich.

SSC-Volleyballerinnen haben nach dem Coup gegen Novara schon das Halbfinale im Challenge Cup im Blick

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11. März 2015, 20:45 Uhr

Nun ist guter Rat zwar nicht teuer, aber nötig: Wie geht es denn jetzt weiter mit den Schweriner Volleyballerinnen im CEV Challenge Cup? Längst nicht alle der 1800 Zuschauer am Dienstagabend in der Schweriner Arena hatten wirklich daran geglaubt, dass die SSC-Damen nach dem 3:1-Sensationscoup aus dem Hinspiel im Piemont das italienische Topteam Igor Gorgonzola Novara noch einmal bezwingen könnten. Und zwei Sätze lang schienen die Skeptiker Recht zu behalten. Italiens Liga-Primus und Pokalsieger führte 2:0, alles lief der Papierform gemäß. Doch am Ende der mitreißenden 124 Spielminuten hieß es 3:2 (-23, -15, 23, 20, 11) für den SSC. Topfavorit Novara war entzaubert, statt seiner steht der Underdog aus Mecklenburg im Halbfinale.

Wie aber läuft das? Als Final four wie in der Champions League oder doch wie die Runden zuvor im K.o.-Modus? Die Optimisten unter den Fans hatten sich zum Glück mit dem Halbfinal-Fall beschäftigt und wussten: Es geht im K.o.-System weiter und der Gegner heißt Bursa BBSK oder Rote Raben Vilsbiburg. Allerdings wurden den Türkinnen nach deren 3:0-Auswärtserfolg im Rückspiel gestern Abend (nach Redaktionsschluss dieser Seite) die eindeutig größeren Chancen zugebilligt.

Dass auch SSC-Trainer Felix Koslowski dem Lager der Optimisten zuzurechnen ist, versteht sich. Und so hatte er längst Richtung Bursa geschielt. „Sie haben zwei Nationalspielerinnen aus der Dominikanischen Republik im Außenangriff, dazu eine Serbin, eine Kroatin, in der Hauptsache aber Türkinnen im Team. Bursa ist aktuell wohl Siebter der türkischen Liga“, ratterte er aus dem Stegreif herunter. Woher er bekommt was er im Ernstfall noch wissen muss, ist auch schon klar. „Da hilft uns dann Giovanni.“

Giovanni, das ist Giovanni Guidetti, der bis Ende 2014 als Nationaltrainer der deutschen Frauen Chef seines Co-Trainers und guten Freundes Felix Koslowski war. Als Trainer von Vakifbank Istanbul ist er zugleich ein Intimkenner des türkischen Volleyballs.

Aber Bursa hin, Vilsbiburg her. Zuvor ruft noch einmal die Bundesliga. Da geht es am Samstag (19 Uhr) in der Arena darum, mit einem Sieg das erste der maximal drei Viertelfinalspiele gegen die Ladies in Black Aachen zu meistern.

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