SSC Volleyball : Bloß nicht einlullen lassen

Mit den eigenen Fans im Rücken wollen Denise Hanke und der SSC endgültig die EC-Hürde Yuzhny meistern.
Mit den eigenen Fans im Rücken wollen Denise Hanke und der SSC endgültig die EC-Hürde Yuzhny meistern.

CEV-Cup: SSC will nach Hinspiel-3:0 in Yuzhny mit Heimsieg weiterkommen

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28. Januar 2016, 12:00 Uhr

Die Ausgangsposition könnte besser nicht sein. Mit 3:0 (15, 25, 20) hatten die Volleyball-Damen des Schweriner SC vor einer Woche in der Ukraine das Viertelfinalhinspiel im europäischen CEV-Cup bei Khimik Yuzhny gewonnen und stehen damit schon mit einem Bein in der nächsten Runde. Um das zweite Bein nachzuziehen, bräuchte der SSC heute (19 Uhr) in der heimischen Palmberg-Arena im Rückspiel gemäß der Volleyball-Arithmetik (drei Punkte für einen 3:0- und 3:1-Sieg/zwei Punkte für den Gewinner, einen für den Verlierer bei einem 3:2) nur noch zwei Sätze zu gewinnen.

Nur noch? Vorsicht! Denn auch das setzt voraus, dass die Schwerinerinnen es schaffen, Yuzhnys gefährliche Hauptangreiferinnen Anastasiia Chernukha und Mina Tomic, denen man im Hinspiel je nur magere fünf Punkte gestattete, zumindest in den beiden Sätzen erneut quasi abzumelden.

„Allein das wird schon ein hartes Stück Arbeit“, warnt denn auch SSC-Trainer Felix Koslowski, will aber andererseits über die Brücke der „nur noch zwei Gewinnsätze“ keineswegs gehen. Wer so rangehe, liefe Gefahr, sich einlullen zu lassen, nicht alles zu geben, sich ein 1:3 oder 0:3 einzuhandeln und dann im Entscheidungssatz, dem „golden set“, das Weiterkommen zu verspielen. „Wir gehen wie immer ran: Wir wollen gewinnen“, sagt der Trainer.

Dazu hat er seine Mädels darauf eingeschworen, dem Gegner durch druckvolle Aufgaben und Angriffe sowie diszipliniertes Agieren in Annahme, Zuspiel und Block den Schneid abzukaufen – halt wie bei der Gala im Hinspiel.

Wer das machen soll, weiß aber selbst der Trainer erst heute Abend. Tabitha Love und Janine Völker haben wegen grippaler Infekte diese Woche noch gar nicht trainieren können. Veronika Hroncekova ist ihren Infekt gerade erst los, laboriert jetzt an einer Wirbelblockade. „Es ist wie verhext“, sagt Felix Koslowski. „Immer, wenn eine zurückkommt, meldet sich wieder eine krank oder ist verletzt.“

Die nächste Runde wird als sogenannte Challenge Round dem Halbfinale vorgeschaltet. Dafür kommen vier Teams hinzu, die in der Champions League den Sprung in die Play-offs verpassten. Erst die Sieger aus dieser Runde stehen im Halbfinale des CEV-Cups.

Für die heutige Partie sind übrigens noch rund 200 Sitzplatzkarten an der Abendkasse verfügbar.

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