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Teun Buijs in Schwerin : Besuch vom Meistertrainer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ehemaliger SSC-Coach Teun Buijs mit neuem Team an alter Wirkungsstätte

Ein freudiges Wiedersehen gab es im Training bei den Bundesliga-Volleyballerinnen des Schweriner SC: Der ehemalige SSC-Trainer Teun Buijs (54) ist mit seinem neuen Team, Lokomotive Baku, derzeit in der Landeshauptstadt. Der Niederländer war von 2011 bis 2013 Trainer in Schwerin und erreichte in diesen zwei Jahren das Maximale: zwei Meistertitel und zwei Pokalsiege.

Buijs erklärt seinen Abschied vor 15 Monaten: „Nach diesen zwei sehr erfolgreichen Jahren hatte ich einige gute Angebote bekommen. Ich entschied mich für Trefl Sopot.“ Doch beim polnischen Erstligisten lief es nicht optimal, nach nur einem Jahr verließ Buijs den Verein wieder. „Es gab viele ältere Spielerinnen, die schon seit vielen Jahren dort sind. Deshalb war es schwer, technisch und taktisch meine Vorstellungen einzubringen. Das war eben nicht meine Mannschaft.“

Montag war Trainingsstart mit Baku, dann ging die Reise zu einem gut einwöchigen Camp in Schwerin. „Vormittags machen wir Kraft-Einheiten, abends spielen wir gemeinsam mit den Schwerinerinnen“, erzählt Buijs. „Das macht vor allem Sinn, weil ich zurzeit nur vier Spielerinnen habe. Der Rest ist bei den Nationalmannschaften und bereitet sich auf die WM im September vor.“ Wegen dieser WM-Lehrgänge gibt es leider kein Wiedersehen mit drei anderen SSC-Assen: Auch Angreiferin Anne Buijs, Tochter des Trainers, Libero Lisa Thomsen und Mittelblockerin Quinta Steenbergen standen in der Schweriner Meistermannschaft von 2013 und sind nun in Baku unter Vertrag.

Warum sich Buijs für das abenteuerlich klingende Aserbaidschan entschieden hat? „Es ist für mich als Coach sehr interessant“, umschreibt er den Umstand, dass ihm fast jeder Wunsch erfüllt wird. „Lok Baku ist ein Verein mit hohen Ansprüchen. Sie hatten eine enttäuschende Saison als Fünfter und wollten einen Neuanfang mit neuen Spielerinnen
und neuem Trainer.“ Und er fügt schmunzelnd hinzu: „Und ja, es steht auch viel Geld zur Verfügung. Mindestens doppelt so viel wie in Schwerin. Ich glaube, nur in der Türkei und in Russland wird noch besser bezahlt.“

Zunächst zwei Jahre läuft sein Vertrag, bei zufriedenstellender Entwicklung mit Option auf eine weitere Saison. „Bevor der Kader fertig zusammengestellt war, war das Ziel der 4. Platz. Inzwischen heißt es, wir können auch um Platz 2 oder 3 mitspielen.“

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