Volleyball : Autokorso und Fanjubel: SSC ist wieder Meister

Mehrere hundert Fans hatten am Montagnachmittag den Autokorso  am Schweriner Pfaffenteich erwartet, um gemeinsam mit ihren Volleyballerinnen deren zwölften deutschen Meistertitel zu feiern.
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Mehrere hundert Fans hatten am Montagnachmittag den Autokorso  am Schweriner Pfaffenteich erwartet, um gemeinsam mit ihren Volleyballerinnen deren zwölften deutschen Meistertitel zu feiern.

SSC-Volleyballerinnen feierten am Montag mit hunderten Schwerinern ihren zwölften deutschen Meistertitel

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28. April 2018, 17:37 Uhr

„Stand up for the Champions“ – als explizite Aufforderung war diese musikalische Einlage eigentlich unnötig, die da am Montagnachmittag aus den Lautsprecherboxen am Südufer des Schweriner Pfaffenteichs ertönte.  Längst hatten dort  hunderte Fans den Autokorso des SSC Palmberg Schwerin erwartet, um nun gemeinsam mit „ihren“ Volleyballerinnen deren zwölften gesamtdeutschen Meistertitel zu feiern. Die Stimmung auf dem Platz aber traf der Feten-Hit genau.

Zwei Tage nach ihrem entscheidenden dritten Playoff-Finalsieg, dem 3:1 in Stuttgart, und längst wieder ausgeschlafen nach der bis in den frühen Sonntag andauernden Meisterfeier präsentierte sich der erfolgreiche Titelverteidiger  naturgemäß in bester Laune. Wozu auch das launige Masseninterview der Meisterinnen von NDR-Reporter Tobias Blank beitrug. „Besonders in den Playoffs haben wir eine Riesenleistung hingelegt. Wir können stolz auf uns sein“, entlockte der Radiomann  zum Beispiel Denise Hanke, die nun bereits zum sechsten Mal mit dem SSC Meister ist.

In Cabrios durch  die Schweriner Innenstadt – ganz vorn: Marie Schölzel, Luna Carocci und Gréta Szakmáry (v.l.)
Foto: Dietmar Albrecht

In Cabrios durch  die Schweriner Innenstadt – ganz vorn: Marie Schölzel, Luna Carocci und Gréta Szakmáry (v.l.)

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Situation hingegen für Louisa Lippmann. „Es kommt so langsam an“, antwortete Deutschlands Volleyballerin des Jahres auf die Frage, ob sie ihren vierten Meistertitel in Folge – zwei mit Dresden, jetzt den zweiten mit dem SSC – schon verinnerlicht habe.

Und Team-Käpt‘n Jennifer Geerties bekannte: „Ich bin  froh, dass wir so toll empfangen werden und dass wir die besten Fans auf der großen weiten Welt haben.“

Ein Gefühl, das alle teilten und das Meistermacher Felix Koslowski so ausdrückte: „Wenn man mit dem Autokorso durch die Stadt fährt und sieht, wie die Leute winken, wie alle ein Lächeln auf den Lippen haben, dann weiß man: Schwerin freut sich mit uns. Das fühlt sich toll an.“

Nebenbei wurde dem Coach noch die Ehre zuteil, auf das Vereinslogo den dritten Stern aufzukleben. Den hatte der SSC mit dem zwölften Titel verliehen bekommen. Es soll nicht der letzte gewesen – und der letzte Autokorso natürlich auch nicht. 

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