SSC Volleyball : Auswärtssieg knapp verpasst

Der SSC-Sechser mit Diana Nenova, Anja Brandt und Lonneke Sloetjes (v.r. – hier beim Angriff von MTV-Kapitän Kim Renkema) waren ganz dicht dran, in Stuttgart zu gewinnen. Doch leider, leider…
Der SSC-Sechser mit Diana Nenova, Anja Brandt und Lonneke Sloetjes (v.r. – hier beim Angriff von MTV-Kapitän Kim Renkema) waren ganz dicht dran, in Stuttgart zu gewinnen. Doch leider, leider…

SSC-Volleyballerinnen nach 2:3 (13, -20, 25, -14, -13) bei MTV Stuttgart im zweiten Playoff-Halbfinalspiel zu Hause unter Zugzwang

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01. April 2015, 22:30 Uhr

Der Schweriner SC hat sich im Playoff-Halbfinale der Volleyball-Bundesliga der Damen unter Zugzwang gebracht. Vor 2100 Zuschauern in der Stuttgarter Scharrena, darunter VfB-Trainer Huub Stevens, unterlag die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski Gastgeber Allianz MTV Stuttgart in einem wahren Krimi mit 2:3 (13, -20, 25, -14, -13). „Wir geben einfach nicht auf“, sagte MTV-Trainer Guillermo Hernández. „Im ersten Satz hat uns Schwerin auseinandergenommen, ja, sie haben uns zerstört. Aber dann kamen wir zurück.“

So reichten am Ende die knallharten Angriffe von SSC-Kapitän Lousi Souza Ziegler (19 Punkte) und Lonneke Sloetjes (18) nicht aus, den Bock im Ländle, wo die Schwerinerinnen in dieser Saison schon zweimal 1:3 verloren hatten, endlich umzustoßen. Zwar kämpften sich die SSC-Damen im dritten Satz aus einem lange währenden Rückstand noch zum knappen 27:25-Erfolg, doch in den Sätzen zwei und vier hatten sie beim 25:20 bzw. sogar 25:14 für den DVV-Pokalsieger klar das Nachsehen.

Der Tiebreak wurde schließlich zur Nervenschlacht. Zwei Matchbälle konnte der Rekordmeister aus Mecklenburg-Vorpommern abwehren, dann war es ausgerechnet die herausragende Lonneke Sloetjes, die mit einem zu weit geschlagenen Aufschlag das Spiel entschied. Doch nur weil Stuttgarts Trainer Hernández die Aufstellung veränderte, kam es überhaupt zum fünften Satz. „Wir haben trotz dem deutlichen ersten Satz weiter an uns geglaubt.“ Obwohl erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung den Ausschlug zum Erfolg gab, wurde dem Spiel der Gastgeberinnen durch Renata Sandor ein Stempel aufgedrückt: 19 Punkte im Angriff und eine tolle Abwehr- und Annahmeleistung brachte die ungarische Nationalspielerin auf den Boden der Scharrena und wurde am Ende als beste MTV-Spielerin geehrt. Auf Seiten der Gäste erhielt Lousi Souza Ziegler diese Auszeichnung.

Bereits am Samstag (19 Uhr) findet das Rückspiel in der Arena in Schwerin statt. Das muss der SSC nun gewinnen, um sich in das dritte Match der Serie „best of 3“ zu retten. Dieses würde dann am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr ausgetragen – leider wiederum in der Stuttgarter Scharrena.

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