zur Navigation springen

Schweriner SC : Auspacken, was drin steckt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Damen wollen heute Abend im Bundesligaheimspiel gegen Wiesbaden zurückfinden in die Erfolgsspur

von
erstellt am 13.Dez.2014 | 08:30 Uhr

Zwei Spiele am Stück verloren, dabei mit dem Viertelfinal-Aus im DVV-Pokal sogar das erste Saisonziel in den Sand gesetzt: Es lassen sich aus Sicht des Schweriner SC sicherlich günstigere Vorzeichen vorstellen für ein Bundesligaspiel in der heimischen Arena. Erst recht, wenn es wie heute Abend ab 19 Uhr gegen den VC Wiesbaden geht, einen der erklärtermaßen stärksten Konkurrenten im deutschen Volleyball-Oberhaus der Damen.

Aber es ist ja, wie es ist. Und: Bangemachen gilt nicht! Warum auch? Wie man Mannschaften vom Kaliber Wiesbadens besiegt, haben die SSC-Damen sich selbst (beim 3:2 in Potsdam) und ihrem treuen Publikum (beim 3:2 im Bundesliga-Heimspiel gegen Pokalbezwinger Stuttgart und beim 3:0 gegen die Roten Raben Vilsbiburg) ja bereits bewiesen. Mit spielerischer Klasse einerseits, aber auch mit kämpferischen Mitteln, als Mannschaft eben.

Beides, gepaart mit bislang häufig vermisster Konzentration gleich von Beginn an, müssen die SSC-Damen einfach nur wieder abrufen, wenn heute die Trendwende klappen soll. Sozusagen auspacken, was drin steckt im Team. Das verlangt auch Felix Koslowski von seinen Damen: „Zwar hat Wiesbaden keine überragende Spielerin in seinen Reihen“, konstatiert der SSC-Trainer , „aber die Mannschaft ist insgesamt sehr stabil und konstant aufgestellt. Genau da müssen wir aufpassen.“

Personell kann der 30-Jährige aus dem Vollen schöpfen. Auch seine bulgarische Zuspielerin Diana Nenova wird trotz des Nasenbeinbruchs, den sie sich am vergangenen Sonntag unmittelbar vor dem Auswärtsspiel gegen den USC Münster zugezogen hat, auflaufen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen