SSC Volleyball : Auf zum siebten Streich

Laura Weihenmaier (r.) mit 18 und Yvon Beliën (l.) mit 15 – hier im Spiel gegen Berlin – sammelten im EC fleißig Punkte.
Laura Weihenmaier (r.) mit 18 und Yvon Beliën (l.) mit 15 – hier im Spiel gegen Berlin – sammelten im EC fleißig Punkte.

Nach dem 3:1im EC in Belgien und sechs Siegen in sechs Spielen muss der SSC gegen Stuttgart hellwach sein

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15. November 2014, 08:45 Uhr

Auch nach dem EC-Saisondebüt mit dem 3:1-Sieg (14, 20, -25, 19) am späten Donnerstagabend beim belgischen „Ereklasse“-Vierten VC Oudegem ist die Weste der SSC-Volleyballerinnen weiter blütenweiß. Sechs Spiele, sechs Siege, so lautet nach den ersten drei Wochen der neuen Saison die erfreuliche Bilanz. Und heute Abend (19 Uhr) in der heimischen Arena soll im Bundesliga-Duell mit Allianz MTV Stuttgart der siebte Streich des Bundesliga-Spitzenreiters folgen. Dafür wird der SSC gegen den Schwaben-Sechser allerdings hellwach sein müssen.

„Das Spiel wird eine echte Herausforderung für uns“, warnt denn auch SSC-Trainer Felix Koslowski. Einerseits würden seiner Mannschaft sicher noch die insgesamt 1400 Buskilometer der Belgien-Reise in den Knochen stecken, wenn sie heute, nur gut 44 Stunden nach dem letzten Ballwechsel in der Sporthal St. Gillis, schon wieder ran muss. „Und dann hat Stuttgart in dieser Saison auch eine starke Mannschaft zusammen, die man auf keinen Fall unterschätzen darf“, so der Coach. Dabei verweist er vor allem auf den 3:2-Erfolg des aktuellen Bundesliga-Fünften vor zehn Tagen im Pokal-Heimspiel gegen Wiesbaden. Andererseits hat das MTV-Team des spanischen Trainers Guillermo Hernandez auch schon 2:3 beim Köpenicker SC verloren, jener Mannschaft, bei dem der SSC in den vergangenen Wochen bereits in der Bundesliga und im Pokal gastierte und jeweils als klarer 3:0-Sieger wieder nach Hause fuhr.

„Da hat sich gezeigt, dass Stuttgart noch nicht richtig eingespielt ist“, sagt Koslowski. „Aber das kennen wir selbst ja auch.“

Gerade erst am Donnerstagabend hat er das beim SSC-Team wieder erleben müssen. Wie – abgesehen von den Köpenick-Spielen – in bislang jeder Partie dieser Saison ging auch in Oudegem wieder ein Satz verloren. „Da fehlt es halt noch an der Abstimmung. Aber das werden wir schon noch abstellen“, ist sich Trainer Koslowski sicher. Eventuell schon heute Abend?

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