SSC Volleyball : Auf Meisterschaftskurs

Gewohntes Bild: Die SSC-Mädels jubeln.
Gewohntes Bild: Die SSC-Mädels jubeln.

Volleyballerinnen des Schweriner SC spielen eine klasse Saison und haben ihr Ziel fest im Blick

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06. Januar 2016, 12:00 Uhr

„Rein von der Statistik her kann man diese Saison schon jetzt sehr positiv bewerten, so gut standen wir seit Jahren nicht mehr“, freut sich Johannes-M. Wienecke, Präsident des Schweriner SC, über den Verlauf der letzten Monate für den Volleyball-Erstligisten. Nummer 1 der Tabelle, mit Anja Brandt und Jennifer Geerties zwei feste Größen in der Nationalmannschaft, Cheftrainer Felix Koslowski ist auch Bundestrainer – „all das ist ein Ausdruck der guten Arbeit, die hier geleistet wird“.

Besonders erfreulich ist ein gewichtiger Unterschied zur letzten Saison: „Da hatten wir erst gegen Ende ein richtig gutes Team. Diesmal haben sich die Neuen schneller eingewöhnt und die Spielerinnen jetzt schon zusammengefunden. Auch die individuellen Entwicklungen sind positiv. Das stimmt uns optimistisch, für den Europapokal, vor allem aber für die Meisterschaft, unseren absoluten Schwerpunkt in dieser Saison“, so Wienecke.
Das Zwischenziel, hierfür den ersten Tabellenplatz als beste Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern, hat der SSC bereits mit dem 3:1 in Stuttgart zum Rückrundenstart noch vor Weihnachten untermauert. Gerade da zu gewinnen, wo das Aus im DVV-Pokal kam, stärkt das Selbstbewusstsein für weitere schwierige Auswärtsspiele wie in Wiesbaden, Münster – und beim großen Rivalen Dresden. „Das Spiel dort am 23. Januar ist ein Highlight, unabhängig von Tabelle und Punkten, und natürlich hoffen wir, dass wir Dresden wieder ärgern können!“

Ein größeres Glücksspiel wird der CEV-Cup. Nach Olomouc (CZ) und Plowdiw (Bul) erwartet den SSC hier nun im Viertelfinale das ukrainische Team Khimik Yuzhny (Hinspiel am 21. Januar in Yuzhny). „Da sind wir auf Augenhöhe, ein Sieg ist drin“, schätzt Michael Evers aus der SSC-Teamleitung ein. „Danach würde es spannend, denn der nächste Gegner wäre ein Absteiger aus der Champions League. Das kann machbar sein, beispielsweise bei Stuttgart. Schwerer hingegen, wenn es vielleicht ein türkisches Team sein sollte.“

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