SSC-Volleyball : Auch in Münster nichts geholt

Über den Block: Münsters Ashley Benson (r.) setzt sich hier gegen Carina Aulenbrock (l.) und Ivana Isailovic durch.  Jürgen Peperhowe
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Über den Block: Münsters Ashley Benson (r.) setzt sich hier gegen Carina Aulenbrock (l.) und Ivana Isailovic durch. Jürgen Peperhowe

Bundesliga-Volleyballerinnen des Schweriner SC kassieren mit dem 1:3 beim USC die vierte Niederlage in Folge

svz.de von
08. Dezember 2013, 19:10 Uhr

Volleyballmeister und Pokalsieger Schweriner SC hat gestern Nachmittag nach Niederlagen in der Bundesliga gegen den SC Potsdam und in der Champions League gegen VK Agel Prostejov die vierte Pleite innerhalb von nur zwölf Tagen kassiert. Der Titelverteidiger unterlag nach 107 Spielminuten vor 1523 Zuschauern in der Sporthalle Berg Fidel im Duell der beiden erfolgreichsten deutschen Mannschaften mit 1:3 (22, -21, -22, -18) beim USC Münster. Der SSC rutscht durch die Niederlage vom dritten auf den vierten Tabellenrang ab.

„Das ist insbesondere deshalb ärgerlich, weil wir gut ins Spiel gestartet waren und jetzt weiter auf das so dringend erhoffte Erfolgserlebnis warten müssen“, sagte Trainer Felix Koslowski. MS hat gut aufgeschlagen und sehr aggressiv gespielt. „Der Sieg des USC geht in Ordnung. Wir waren ab Beginn des zweiten Satzes undiszipliniert im Block und in der Feldabwehr. Die Konzentration hat gefehlt. Ich weiß, wir sind müde, trotzdem wünsche ich mir mehr Professionalität. Es ist eine schwierige Zeit für uns. Klar haben wir auch noch Champions League, aber das wichtigste Spiel für uns ist nun die Pokalpartie am Sonnabend in Suhl.“

Ganz anders war natürlich die Stimmung beim Gastgeber. „Das war sensationell, ich bin total stolz auf die Mannschaft. Sie hat seit Saisonbeginn großartig mitgezogen. Ich bin ja nun schon lange dabei, aber in dieser Art und Weise habe ich das noch nicht erlebt“, sagte USC-Trainer Axel Büring.

Lediglich im ersten Durchgang bestimmten die Mecklenburgerinnen das Spielgeschehen und eilten den Gastgeberinnen dank guter Ballannahme und schneller Angriffe zwischenzeitlich sogar auf einen Sechs-Punkte-Vorsprung davon. Doch im weiteren Verlauf machte Münster das Spiel, sodass Felix Koslowski beim 14:16 im zweiten Satz erstmals die erst am Freitag verpflichtete kasachische Nationalspielerin Tatjana Mudritskaya einwechseln musste.

Knackpunkt des Spiels war der vierte Durchgang, als der Schweriner SC nach einem 12:9-Vorsprung plötzlich den Faden verlor, in nur wenigen Minuten mit 12:16 zurücklag und sich von diesem Rückschlag auch nicht mehr erholen konnte.


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