SSc-Volleyball : Abgewehrte Matchbälle als Mutmacher

Selten kam Veronika Hronchekova so frei zum Angriff wie hier.
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Selten kam Veronika Hronchekova so frei zum Angriff wie hier.

Schweriner Volleyballerinnen beenden erste Saisonphase mit 18 Spielen in zwei Monaten

svz.de von
18. Dezember 2013, 19:05 Uhr

Weihnachtsstimmung sieht anders aus. Aber feierlich war am Dienstagabend in der Schweriner Arena nun wirklich niemandem zumute. Zu deutlich waren die Klassenunterschiede, die die Volleyballerinnen des Schweriner SC beim 0:3 (-14, -16, -20) in ihrem letzten Champions-League-Spiel gegen das französische Spitzenteam RC Cannes erkennen musste. Zu keinem Zeitpunkt war der noch amtierende deutsche Doublegewinner in der Lage, die Mannschaft von der Côte d’Azur auch nur annähernd in Bedrängnis zu bringen.

Dennoch konnte man bei den mit nunmehr acht Niederlagen in Folge arg gebeutelten Mecklenburgerinnen durchaus den einen oder anderen Mutmacher für das nächste Jahr ausmachen. In Satz zwei und drei gab es jeweils Phasen, in denen Schwerin sich auf Augenhöhe mit Cannes präsentierte. Und dann war da noch die Schlussphase, als die Französinnen beim Stande von 24:17 im dritten Durchgang zum Matchball schritten. Dreimal taten sie das erfolglos, weil sich auf des Gegners Seite jede Spielerin förmlich zerriss und der SSC mit schönen und vor allem gelungenen Aktionen zur Ergebniskosmetik kam.

Und so waren letztlich alle froh, dass das Hammerprogramm mit 18 Spielen in etwas mehr als zwei Monaten seit dem Saisonstart am 16. Oktober endlich absolviert war. „Ich bin sehr glücklich, dass wir das geschafft haben“, meinte Mittelblockerin Ivana Isailovic nach der Partie. „Seit Monaten haben wir diesen Rhythmus Samstag – Mittwoch – Samstag, das war sehr, sehr anstrengend.“

Jetzt gilt es erst einmal durchzuschnaufen, das nächste Punktspiel steht erst am 8. Januar mit dem Gastspiel von Smart Allianz Stuttgart in der Arena an. Beine hochlegen ist allerdings bis dahin nur für einige wenige Tage gestattet. Noch bis Sonnabendvormittag wird trainiert, erst dann dürfen die Spielerinnen in den Weihnachtsurlaub. Aber auch der gestaltet sich recht kurz, denn am zweiten Weihnachtstag geht es ins schweizerische Basel. Dort findet vom 27. bis 29. Dezember das Turnier „Top Volley International“ statt. Der SSC trifft dort am 27. auf den russischen Vertreter Dinamo Krasnodarf und tags darauf auf Volero Zürich. In der Parallelgruppe treten RC Cannes, eine Auswahl der besten Schweizer Volleyballspielerinnen als „Team Suisse“ sowie der Banana Boat Praia Clube aus Brasilien an.



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