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SSC im Halbfinale des Challenge Cups : Abendspaziergang ins Halbfinale

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Volleyball-Bundesligist SSC Palmberg Schwerin steht im Halbfinale des europäischen Challenge Cups.

svz.de von
erstellt am 09.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin haben sich gestern Abend vor 1570 Zuschauern in der heimischen Arena souverän ins Halbfinale des europäischen Challenge Cups gespielt. In nur 65 Spielminuten (19, 23, 23) wiederholten die Schwerinerinnen  gegen den Schweizer Vertreter Viteos Neuchatel Université ihren 3:0-Erfolg aus dem Hinspiel  – diesmal mit 25:15,  25:15, 25:20.

Im Halbfinale am 29. März (zu Hause) und am 2. April  trifft der SSC wie vor zwei Jahren in der gleichen Runde des gleichen Wettbewerbs auf Bursa BBSK. Die Türkinnen, seinerzeit Sieger des Challenge Cups, hatten bereits am Dienstag in eigener Halle  gegen Ciudad de Logrono (Spanien) dem 3:1 aus dem Hinspiel ein 3:0 folgen lassen.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel unserer Mannschaft. Ich hatte aber ehrlich gesagt mit deutlich mehr Gegenwehr gerechnet“, resümierte gestern Abend SSC-Trainer Felix Koslowski, der im Vorfeld der Partie noch explizit vor der Stärke der Schweizerinnen gewarnt hatte. „In eigener Halle hatte Neuchatel es ja auch geschafft, jeweils bis etwa zum zwanzigsten Punkt mitzuhalten.“

Gestern nicht. Und in zwei Momenten, in denen  gar kein Ball gespielt wurde, war die Schweriner Überlegenheit besonders augenfällig. Der eine: Als die Hallenhupe im  zweiten Satz zur ersten technischen Auszeit bat, stand es 8:0 für den SSC.  Selbst alteingesessene Fans müssen wohl ganz tief in ihren Erinnerungen graben, um dazu eine Parallele zu finden. Und gar erst mit dem Punkt zum 1:9 gelang es Neuchatel, Maren Brinkers Superserie von neun Aufschlägen zu beenden.

Der andere Moment: Im dritten Satz wieselte mit Lenka Dürr, Denise Hanke, Maren Brinker, Hannah Tapp, Lauren Barfield und Jennifer Geerties fast die komplette Stammformation über das Parkett. Allerdings war da gerade Auszeit. Im Spiel bereitete  der SSC den Gästen in dieser Phase mit seiner sogenannten zweiten Reihe (und Louisa Lippmann, mit 14 Punkten gestern Topscorerin) eine schwere Zeit.

„Alle, auch die jungen Spielerinnen,  haben heute ihre Sache richtig gut gemacht“, freute sich Felix Koslowski und erläuterte: „Wir haben sehr gut aufgeschlagen – auch taktisch. Dadurch konnten wir locker in der Abwehr spielen.“

Zudem hätte seine Mannschaft den Block immer wieder so gestellt, dass man Neuchatels Angreiferinnen die Bahn auf Libero Lenka Dürr freiließ, die prompt die immer wieder heranfliegenden „Geschosse“ ebenso dankbar wie spektakulär  „entschärfte“.

SSC Palmberg Schwerin - Viteos Neuchatel Université 3:0 (15, 15, 20).

SSC:  Geerties, Tapp, Hanke, Brinker, Barfield, Lippmann – Dürr; Dannemiller, Gebhardt, Souza Ziegler,  Schölzel, Krause, Lohmann.

SR:  Omari/Hoger (Alb/Svk). Z.: 1570. Spieldauer: 65 min (19, 23, 23). Zwischenstände, 1. Satz: 8:7, 16:10, 21:14; 2. Satz: 8:0, 16:8, 21:9. 3. Satz: 8:5, 16:13, 21:18.

Weiter im Viertelfinale: Jenissej Krasnojarsk - TJ Ostrava 3:0 (23, 20, 24) – Hinspiel: 3:1; Bursa BBSK - Ciudad de Logrono 3:0 (18, 12, 18) – 3:1. Olympiakos Piräus - Asterix Kieldrecht 3:1 (18, 16, -19, 21) – 3:2.

Halbfinals: SSC - Bursa (29. März/2. April), Piräus - Krasnojarsk.

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