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Kommentar : Abbild einer Seuchensaison

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das einzig Konstante beim SSC war Verletzungspech

von
erstellt am 10.Apr.2014 | 20:11 Uhr

Die Volleyballerinnen des Schweriner SC sind nicht der erste amtierende Meister, der ein Halbfinale verpasst. Und sie werden auch nicht die letzten bleiben. Aber die Umstände haben einen mehr als bitteren Beigeschmack.

Die mit hohen Ambitionen – Titelverteidigung in Meisterschaft und Pokal – angetretenen Mecklenburgerinnen hatten in der gesamten, jetzt für sie beendeten Saison nur eine einzige Konstante: das Verletzungspech. Kaum eine Spielerin kam ungeschoren durch die Spielzeit. Und eine völlig neu zusammengestellte Mannschaft kann nicht die erforderliche Stabilität aufweisen, ständig neue Ausfälle zu kompensieren.

So war absehbar, dass die Meisterschaftsreise des SSC in Aachen enden könnte. „Die junge Mannschaft braucht Geduld“, hieß es am Anfang der Saison. Diese Geduld wurde ihr von weiten Teilen im Umfeld und auf den Rängen entgegengebracht. Aber das wird nicht unendlich so sein. Im nächsten Jahr muss der SSC wieder oben dabei sein. Wenn nicht wieder im Sommer das Team komplett umgekrempelt wird.


 

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