Volleyball : Weitere Coronafälle beim SSC Palmberg Schwerin?

23-11371788_23-66108086_1416392671.JPG von 08. Dezember 2020, 13:01 Uhr

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Obligatorischer Nachtest erbrachte am Dienstag das befürchtete Ergebnis. Auch Gruppengegner sind stark betroffen

Die Volleyballerinnen des Schweriner SC haben sich am Dienstag einem weiteren Corona-Test unterzogen. Unmittelbar nach der Rückkehr vom Champions League Turnier in Florenz waren am vorigen Freitag bereits fünf Positivfälle aufgedeckt worden (drei bei den Spielerinnen, zwei im Betreuerstab). Seither befindet sich die gesamte Italien-Delegation des SSC in Quarantäne. Ob bei den heutigen Tests weitere Positivfälle hinzukamen, ist zur Stunde noch nicht bekannt. Das laut Bundesligaplanung für Sonnabend vorgesehene Spiel beim Dresdner SC war bereits offiziell verschoben worden. Und auch für das Spitzenspiel am 19. Dezember in der Palmberg-Arena gegen den MTV Stuttgart wird wohl kein Weg an einer Verschiebung vorbeiführen. Inzwischen wurde offenbar, dass das Corona-Virus den deutschen Rekordmeister wahrscheinlich doch nicht erst auf dessen Rückreise vom Champions-League-Turnier in Florenz erwischt hat. Alarmiert durch die fünf positiven Tests im SSC-Tross unmittelbar nach der Rückkehr am Freitag haben sich am Montag auch die Gruppengegner vom Turnier des Pools A erneut testen lassen. Dabei stellte sich heraus, dass auch sie stark in Mitleidenschaft gezogen sind. So vermeldete Polens Liga-Primus Developres SkyRes Rzeszow, am 1. Dezember Turnier-Auftaktgegner des SSC, am Montagabend auf seiner Homepage: „Heute wurde unser Team auf Covid-19 getestet. Leider haben wir keine guten Nachrichten. Die überwiegende Mehrheit unseres Teams erhielt ein positives Ergebnis.“ Turnier-Gastgeber Savino Del Bene Scandicci, vorigen Mittwoch zweiter Gegner der Mannschaft von Trainer Felix Koslowski, ließ in einem „Report Medico“ verlauten, dass die nach den Schweriner Positivtests bei den anderen drei Turnier-Beteiligten vorgenommenen Tests „eine gewisse Positivität innerhalb der Teamgruppe“ festgestellt hätten. Scandicci ließ für sein Team keine Zahlen heraus, inoffiziell heißt es jedoch, der Gruppenfavorit verzeichne sechs Infizierte. Und Schwerins letzter Turniergegner, Unet e-work Busto Arsizio aus Italien, der bereits zu Beginn der Saison sieben Coronafälle zu verkraften hatte, meldete ebenfalls am Montagabend: „Das Fieber einiger Athleten wurde heute Nachmittag festgestellt. Die gesamte Mannschaft wurde daraufhin einem Schnelltest unterzogen, der neue Fälle von Positivität gegenüber Covid-19 offenlegte.“ Wie viele das sind, ist unklar. Bekanntgemacht hat hingegen Gastgeber Scandicci, dass auch beim Turnier selbst schon ein Coronafall aufgetreten war. „In der zweiten Runde der Tests (am vorigen Mittwoch - d. A.) wurde ein Positivfall im Rzeszow-Stab festgestellt. Die Person wurde isoliert und dadurch konnte die Mannschaft spielen“, heißt es auf Scandiccis Homepage. Dort wurde zugleich betont, dass beim Turnier „die sogenannte ,Blase‘ in voller Übereinstimmung mit allen Anti-Covid-19-Vorschriften und gemäß den Anforderungen der CEV stattgefunden hat. Alle Teams respektierten das Protokoll sowie die maximale Isolation der Teamgruppe im Hotel wie auch in der Sporthalle und wurden sowohl nach ihrer Ankunft in Italien als auch 48 Stunden danach getestet.“...

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