SSC Palmberg : Festtage gehen für Volleyball-Meister weiter

Unwiderstehlich: McKenzie Adams – im Angriff von Scandiccis Block hier nicht zu stoppen – erzielte gestern Abend schier unglaubliche 25 Punkte und wurde als beste Spielerin geehrt.

Unwiderstehlich: McKenzie Adams – im Angriff von Scandiccis Block hier nicht zu stoppen – erzielte gestern Abend schier unglaubliche 25 Punkte und wurde als beste Spielerin geehrt.

Die Volleyballerinnen des deutschen Meisters und Pokalsiegers SSC Palmberg Schwerin sind in der Vorrunde der Champions League ausgeschieden.

svz.de von
26. Februar 2019, 21:36 Uhr

Die SSC-Volleyballerinnen kommen dieser Tage aus dem Feiermodus gar nicht mehr heraus. Ganze 48 Stunden nach dem Pokal-Finalsieg von Mannheim gegen Stuttgart bezwang die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski gestern Abend  in der heimischen Palmberg-Arena zum Abschluss der Gruppenphase der Champions League Savino Del Bene Scandicci. Vor 1798 begeisterten Fans stand der 3:1-Erfolg  (-16, 23, 23, 13) nach 101 Spielminuten fest. Und auch wenn der deutsche Meister trotzdem das Viertelfinale der Königsklasse nicht mehr erreicht hat, feierten der SSC und seine Fans  am Ende  vor den Türen der Arena mit einem zünftigen  Feuerwerk.

Völlig berechtigt, wie auch Trainer Koslowski befand: „Wir haben in der absoluten Hammergruppe der Königsklasse alle drei Heimspiele gewonnen und insgesamt zehn Punkte gemacht. Das hätte doch niemand für möglich gehalten.“

Sieg für SSC

Scandicci gestern offenbar doch. Denn obwohl die Italienerinnen bereits zuvor als Gruppensieger festgestanden hatten, spielten sie nicht etwa mit dem zweiten Sechser, sondern brachten alles, was ihr Kader hergibt. Für die Gäste ging es allerdings auch noch darum, zu den vier besten der fünf Gruppensieger zu gehören, um bei der Viertelfinalauslosung in Topf eins zu gelangen.

Zunächst schien sich das Spiel mit dem Stammsechser auszuzahlen gegen den SSC, der seinerseits mit Denise Hanke und Jennifer Geerties, die später jeweils zu Mini-Einsätzen kamen, sowie der gänzlich pausierenden Lauren Barfield gleich drei Spielerinnen aus der Starting Six vom Pokalfinale draußen ließ. Mit 25:16 gewann Scandicci den Satz deutlich, während bei den Gastgeberinnen noch längst nicht alles rund lief.

In dem Durchgang aber hatten sich die SSC-Mädels offensichtlich  die letzte Milchsäure vom Sonntag aus den Muskeln geschüttelt. Fortan boten sie dem Favoriten richtig Paroli.

Kein Weiterkommen in der Champions League

Beta Dumancic erzielte mit dem Punkt zum 7:6 im zweiten Satz die erste Führung des SSC in dieser Partie überhaupt. Und als McKenzie Adams, die mit 25 (!) Punkten, also quasi einer kompletten Satzausbeute, die überragende Spielerin der Partie war, den Ball zum 25:23 ins gegnerische Feld drosch, wirkten die Gäste  einigermaßen konsterniert.

Und ihre Stimmung sollte sich auch nicht mehr ändern.  Im dritten Satz hatte sich der SSC auf 24:18 davongemacht und den Durchgang eigentlich abgehakt. Doch erst mit dem  siebten Satzball band Kimberly Drewniok mit dem 25:23 das Schleifchen drum.

Damit war den Gästen  der Zahn gezogen. Sie ließen fortan sichtlich den Spaß an der Partie vermissen und gingen im vierten Satz regelrecht unter. Dass Beta Dumancic nach der von ihr erzielten ersten Führung für den SSC auch den ersten Matchball verwandelte,  passte irgendwie ins Bild eines rundum runden Abends.

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