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Video: Frauen-Volleyball : Lehrstunde auf Türkisch

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Deutsche Volleyballerinnen unterliegen im Länderspiel in Schwerin den Frauen vom Bosporus mit 21:25, 22:25, 22:25, 24:26 und 8:15

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erstellt am 01.Sep.2017 | 22:16 Uhr

„Wir haben gesehen, dass wir noch eine ganze Menge zu tun haben“, brachte Mannschaftskäpt’n Maren Fromm – in Schwerin noch besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Brinker – den Auftritt der deutschen Volleyballfrauen am Freitagabend im Länderspiel gegen die Türkei nüchtern auf den Punkt. Über fünf Sätze hatte sich zuvor die Partie  in der Schweriner Palmberg-Arena  vor 1856 lange Zeit begeistert mitgehenden Zuschauern erstreckt.

Aber es war nicht so knapp, wie Fünfsatzspiele im Volleyball eigentlich verlaufen. Mit 21:25, 22:25, 22:25, 24:26, und 8:15 musste das deutsche  Team mit gleich sechs Spielerinnen von der SSC-Meistermannschaft dieses Jahres  sowie Länderspielneuling Lisa Gründing vom SC Potsdam  im Stammaufgebot den Gästen vom Bosporus in allen Sätzen die Oberhand lassen.

 

Lediglich im zweiten (letztmalig beim 7:6) und im vierten Satz (größter Vorsprung 14:11 und ab 14:15 wieder im Hintertreffen) konnte die deutsche Mannschaft, die einmal mehr in SSC-Diagonalspielerin Louisa Lippmann mit 14 Punkten  ihre Topscorerin hatte,  eigene Führungen kreieren. Enttäuscht war die Kapitänin dennoch nicht. „Ich denke trotzdem, dass das ein  ganz wichtiges Spiel für uns war, aus dem wir eine Menge lernen können“, sagte die 31-Jährige.

Das hofft auch  Trainer Felix Koslowski. „Wenn wir denn die richtigen Lehren aus der Partie ziehen“, schränkt er ein. Dass die Partie verlief, wie sie verlief, wundert den 33-Jährigen indes nicht. „Ein Blick in die türkische Mannschaftsliste verrät: Sie haben nicht nur alle bereits in der Champions League gespielt. Die meisten haben sie sogar schon gewonnen.“

Schon heute und morgen geht der deutsche Lernprozess in zwei weiteren – allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragenen – Trainingsspielen gegen das Team des früheren Bundestrainers und Koslowski- „Lehrmeisters“ Giovanni Guidetti weiter. Bei der EM-Endrunde vom 22. September bis 1. Oktober in Aserbaidshan und Georgien geht es dann für das DVV-Team und ebenso für die Auswahl der Türkei an die Reifeprüfung.

Deutschland - Türkei 0:5 (-21, -22, -22, -24, -8)
DVV-Team: Fromm, Gründing, Lippmann, Geerties, Schölzel, Hanke – Dürr;  Drewniok, Kemmsies, Grosser, Pettke, Poll, Stigrot, Schwertmann.
Schiedsrichter: Fischer/ Gierke.
Zuschauer: 1856 in der Schweriner Palmberg-Arena.

 

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