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Volleyball

22. November 2017 | 14:12 Uhr

SSC : Ein Duell auf Augenhöhe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bundesliga-Halbfinale: Schweriner Volleyballerinnen wollen morgen gegen Stuttgart vorlegen

von
erstellt am 01.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Schon wieder Allianz MTV Stuttgart! Morgen Abend um 19 Uhr empfangen die Volleyballerinnen des Schweriner SC den vorjährigen deutschen Vizemeister zum ersten von maximal drei Spielen des im Modus best of three ausgetragenen Play-off-Halbfinals der Bundesliga. Nächsten Sonnabend (19.30 Uhr) folgt die zweite Partie in Stuttgarts SCHARRena. Ein eventuell notwendiges Entscheidungsspiel würde am Mittwoch, den 13. April, um 19 Uhr wiederum in Schwerin ausgetragen werden.

Der Sechser aus dem Schwabenländle wird langsam, aber sicher so etwas wie ein Dauerrivale der SSC-Damen, wenn es national um die Wurst geht. Zum vierten Mal innerhalb der vergangenen beiden Spielzeiten sind die Stuttgarterinnen nun als potenzieller Stolperstein vor dem SSC aufgebaut. In allen drei bisherigen Fällen war die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski gestürzt: In den Pokal-Viertelfinals der vorigen und der aktuellen Saison ereilte den SSC in Stuttgart mit 1:3 bzw. 2:3 das Aus. Im Bundesliga-Halbfinale 2015 war nach einem Auswärts-2:3 und einem 2:3 vor heimischer Kulisse die Schweriner Saison früher als erhofft beendet.

Derartiges soll dem deutschen Rekordmeister nicht wieder passieren. „Wir haben auch keinen Grund uns zu verstecken. Ich erwarte am Samstag ein Duell zweier gleichwertiger Mannschaften“, sagt Felix Koslowski. Seine Mannschaft hätte sich in der Bundesliga als Zweiter zwischen das personell noch etwas stärker besetzte Favoriten-Duo Dresden und Stuttgart geschoben, betont der Trainer und verweist darauf, dass seine Mädels in der laufenden Bundesligasaison gleich beide Punktspiele – in der Fremde und daheim – mit 3:1 für sich entschieden. „Wir müssen uns vor Augen halten, was wir dabei alles richtig gemacht haben“, sagt der 32-Jährige und erläutert: „Die Aufschläge werden wieder eine ganz wichtige Rolle spielen. Denn wenn man Stuttgart gestattet, den Ball kontrolliert nach vorn zu bringen, sind sie im Angriff einfach zu stark. Das hat auch Dresden beim 0:3 in Stuttgart erlebt. Und dann müssen wir sehen, dass wir unsere eigene Annahme stabil halten. Denn dann können auch wir sehr variabel angreifen.“

Personell kann der Coach auf sein stärkstes Aufgebot bauen. Vorausgesetzt, dass Kapitän Lousi Souza Ziegler noch rechtzeitig jenen Infekt in den Griff bekommt, der ihr zumindest gestern einen Tag Trainingsausfall bescherte.

 

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