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FC Hansa Rostock : Verfrühte Schulterklopfer werden abgewehrt

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41 Punkte, Platz zwei und damit ein direkter Aufstiegsrang, die Euphorie unter den Anhängern wird immer größer - nur die Profis des Drittligisten FC Hansa Rostock bleiben nach der starken Hinrunde auf dem Teppich.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:21 Uhr

Rostock | 41 Punkte, Platz zwei und damit ein direkter Aufstiegsrang, die Euphorie unter den Anhängern wird immer größer - nur die Profis des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock bleiben auf dem Teppich. Sicherlich auch ein Grund, weshalb der von vielen erwartete Einbruch ausblieb und sich die Ostseestädter trotz des personellen Umbruchs an der Spitze festsetzen konnten. "Natürlich war die Hinrunde erfolgreich. Aber dafür kann man sich nichts kaufen, wenn die Rückrunde nicht genauso verläuft", sagt Mittelfeldmann Björn Ziegenbein.

Kapitän Sebastian Pelzer geht sogar noch einen Schritt weiter: "Ich möchte versuchen, die Messlatte noch einmal höher zu legen. Man darf nie zufrieden sein, sondern muss immer ein Stückchen mehr wollen. Dann kommt man auch weiter und kann seine Ziele erreichen."

Marcel Schied haut in die gleiche Kerbe. "Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen. Denn wenn man sich solch eine gute Voraussetzung geschaffen hat, muss es einfach weitergehen", so der 28-Jährige, dem es nichts ausmacht, dass die Rostocker im Dezember nicht mehr spielen konnten. (Die Partien in Ahlen, Aalen sowie gegen Erfurt fielen aus.). "Daran kann man nichts ändern. Was soll es. Wir haben 41 Punkte, und die Verfolger sind noch relativ weit hinter uns. Wir schauen nur auf uns und wissen, dass wir noch drei Partien in der Hinterhand haben", erklärt der Stürmer.

Worte und Sätze, die Hansa-Coach Peter Vollmann gerne hören wird. Der 52-Jährige hält nach dem bisherigen glänzenden Saisonverlauf nichts von verfrühtem Schulterklopfen. "Ich denke, man muss das immer richtig einsortieren. Es ist ja so, dass ich nach einer Niederlage nicht nur enttäuscht bin und nach einem Sieg nur euphorisch", sagt der Trainer und schiebt die Parole, die offenbar auch seine Spieler verinnerlicht haben gleich nach: "Wir müssen sehen, dass wir uns ganz auf uns konzentrieren, auch wenn es vielleicht ungewöhnlich klingt. Wir können eben nur das beeinflussen, was wir selber tun. Und ein Schulterklopfen haben wir nur dann verdient, wenn wir am Ende der Saison auf dem gleichen Tabellenplatz stehen."

Trotzdem spart er nicht mit Lob gegenüber seiner Mannschaft. "Wir können mit den bisherigen Vorstellungen zufrieden sein. Die Truppe hat gut funktioniert. Wir haben konstant Punkte eingefahren und uns auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen. Daran gilt es, nach der Winterpause anzuknüpfen", fordert Peter Vollmann.

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