NATIONALSPIELER TREFFEN TÜRKISCHEN PRÄSIDENTEN : Umstrittenes Foto: Gündogan und Özil posieren mit Erdogan

Der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan übergibt dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan ein signiertes Trikot. Foto: dpa

Der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan übergibt dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan ein signiertes Trikot. Foto: dpa

Ein Foto der Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sorgt für Furore.

svz.de von
14. Mai 2018, 14:19 Uhr

London | Der türkische Präsident traf die Fußballspieler Özil (Arsenal London), Gündogan (Manchester City) und Cenk Tosun (FC Everton) im Rahmen einer Wahlkampf-Reise in London. Ein durchaus umstrittener Auftritt, steht Erdogan aufgrund seiner Politik in Europa in der Kritik – vor allem in Deutschland. Zahlreiche deutsche Journalisten befanden beziehungsweise befinden sich in türkischen Gefängnissen. Erdogans Partei, die AKP, twitterte stolz Bilder des Zusammentreffens mit den deutschen Nationalspielern.

Özil hat einen deutschen Pass, Gündogan besitzt beide Pässe, sodass er in der Türkei wählen darf. Beide überreichten dem Präsidenten jeweils ein signiertes Trikot. Gündogan fügte auf seinem Jersey auf türkisch geschrieben noch die Worte: "Mit großem Respekt für meinen Präsidenten" hinzu. Das Foto sorgt bereits für heftige Reaktionen in den sozialen Netzwerken.

 

Zumindest Özil hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach betont, dass er "kein Politiker, sondern Sportler" sei. Dennoch dürfte das Treffen mit Erdogan für zahlreiche Diskussionen sorgen. Am Dienstag wird der vorläufige Kader der Weltmeisterschaft in Russland bekanntgegeben.

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