Hansa Rostock : Stephan Gusche trifft ins falsche Tor

Trainer Wolfgang Wolf (l.) riss Stephan Gusche (r.) wegen des Eigentors nicht den Kopf ab: 'Ich werde ihn aufbauen.'
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Trainer Wolfgang Wolf (l.) riss Stephan Gusche (r.) wegen des Eigentors nicht den Kopf ab: "Ich werde ihn aufbauen."

Trauerspiel: Hansas Abwehrmann Stephan Gusche avancierte gestern Abend bei der 1:2-Schlappe im Kellerduell gegen den FC Ingolstadt zum tragischen Helden. Dem Mann der Norddeutschen unterlief ein klassisches Eigentor.

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25. Februar 2012, 12:08 Uhr

Rostock | Hansas Abwehrmann Stephan Gusche avancierte gestern Abend bei der 1:2-Schlappe im Kellerduell gegen den FC Ingolstadt zum tragischen Helden. Dem eigentlich kopfballstärkste Innenverteidiger der Norddeutschen unterlief ein klassisches Eigentor. Ausgerechnet per Kopf überwand er seinen Keeper Kevin Müller. "So etwas kann passieren. Ich mache da Stephan keinen Vorwurf", sagte Rostocks Schlussmann.

Die Szene hatte der Torwart noch genau vor Augen: "Der Gegenspieler kommt auf der von mir aus gesehen rechten Seite ziemlich frei zum Flanken. Stephan steht auf der Linie vom Fünfmeterraum auf Höhe des ersten Pfostens, vielleicht noch etwas weiter hinten. Und dann zappelt der Ball auch schon im Netz. Das ging ziemlich schnell und war schon ein Nackenschlag für uns."

Auch Trainer Wolfgang Wolf nahm Gusche nach dem Abpfiff in Schutz. "Es ist natürlich so, dass gerade unser Jüngster in der Abwehr diesen Bock schießt. Aber er ist Profi und muss aus diesen Fehlern lernen", erklärte der 54-Jährige. Den Kopf abreißen werde er dem Innenverteidiger deswegen nicht. "Ich werde ihn aufbauen. Etwas anderes hilft ja nicht und bringt uns auch nicht weiter. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und weiter hart arbeiten. Wir werden wieder aufstehen", gab sich Wolf kämpferisch.

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