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21:46 gegen Dortmund für Oberliga-Handballerinnen von Grün-Weiß Schwerin : Zweites Pokal-Wunder bleibt aus

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Das zweite Pokalwunder durch die Oberliga-Handballerinnen von Grün Weiß Schwerin ist ausgeblieben - erwartungsgemäß. Am Sonnabend gab es in eigener Halle ein 21:46 (8:21) gegen Borussia Dortmund.

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erstellt am 09.Jan.2011 | 06:33 Uhr

Schwerin/Minden | Das zweite Pokalwunder durch die Oberliga-Handballerinnen von Grün Weiß Schwerin ist ausgeblieben - erwartungsgemäß. In der dritten Runde gab es am Sonnabend in eigener Halle ein 21:46 (8:21) gegen Süd-Zweitligist Borussia Dortmund, nachdem man zuvor den Nord-Zweitligisten TSV Nord Harrislee sensationell mit 35:27 ausgeschaltet hatte.

"So eine schöne Halle haben wir (in Sachen Frauenhandball) in Dortmund nicht", verkündete GästeTrainer Gustl Wilke vor Anpfiff, um nachzuschieben: "Was Harrislee passiert ist, soll uns hier nicht widerfahren!" Und der BVB ging konzentriert in die Partie, hatte vor allem ein Auge auf die sonstige GW-Werferin vom Dienst, Marie Kinscher.

Als erste Grün-Weiß-Torschützin trug sich Wendy Künzel ein. Da waren freilich 11:23 Minuten vergangen und Dortmund hatte seinerseits neun Bälle eingenetzt. Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel drohte beim 2:15 ein Debakel für die Damen des wackeren Oberligisten, der nie ihre Nervosität nicht ablegen konnte. Gleich 20 Ballverluste und 16 Borussen-Kontertreffer sprechen für sich.

Ab der 20. Minute schonte Wilke einige Stammkräfte fürs gestrige Punktspiel gegen Weibern (21:20). So gelangen GW am Ende wenigstens noch über 20 Tore. GW-Trainer Andreas Bartlau nahm es gelassen: "Uns fehlte es an Durchschlagskraft." Das sollte aber auch sein, wenn Liga vier auf Liga zwei trifft…

Auch der andere Mecklenburger Vertreter in Runde drei, Zweitligist TSG Wismar schied nach einer 23:29 (13:16)-Niederlage beim Drittligisten HSG Stemmer/ Friedewalde aus. Spätestens nach dem 20:27 (51.) hatten sich die Ostseestädterinnen, die teilweise regelrecht vorgeführt wurden, ihrem Schicksal ergeben. Es war zugleich eine misslungene Generalprobe für das Punktspiel kommende Wochenende in Oyten. Eine überragende Antje Borkowski im TSG-Tor verhinderte noch ein größeres Debakel. Wismars Feldakteure zeigten hingegen nicht annähernd Bundesliga-Niveau.

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