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Der FC Hansa trifft zweimal hintereinander auf den gleichen Kontrahenten : Zweimal VfL Bochum ist "sicherlich merkwürdig"

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Für den FC Hansa Rostock steht als Nächstes die "Bochumer Woche" auf dem Programm. Morgen in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal sowie neun Tage später am 3. Spieltag der 2. Liga treffen die Norddeutschen jeweils auf den VfL.

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erstellt am 28.Jul.2011 | 06:52 Uhr

Rostock | Für den Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock steht als Nächstes die "Bochumer Woche" auf dem Programm. Morgen in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal (19.30 Uhr) sowie neun Tage später am 3. Spieltag der 2. Liga (8. August um 20.15 Uhr) treffen die Norddeutschen jeweils im heimischen Stadion auf die Kicker aus dem Ruhrpott von Trainer Friedhelm Funkel (von September 2000 bis Dezember 2001 auch Coach beim FCH). Für den Rostocker Verein sind zwei Heim-Duelle hintereinander gegen ein und denselben Gegner kein Novum. Bereits in der Saison 2003/04 spielte Hansa zunächst in der 1. Liga gegen Hertha BSC Berlin (0:1) und schied dann drei Tage in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals mit 5:6 nach Elfmeterschießen aus. "Es ist schon ungewöhnlich, und ich hätte es lieber anders gehabt. Doch der Terminplan ist, wie er ist. Ob er mir letztlich gefällt, kann ich erst in knapp zwei Wochen sagen", erklärte Hansa-Trainer Peter Vollmann.

Seine Kicker gehen relativ locker mit dem Phänomen um. "Ich kenne so etwas schon aus Österreich. Dort spielt man viermal gegeneinander und beim Wechsel von Hin- zur Rückrunde trifft man meist auf den gleichen Kontrahenten. Es ist sicherlich etwas merkwürdig, wenn man sich zwei Wochen lang auf den selben Gegner einstellen muss", so Timo Perthel, der zwar von Werder Bremen zum FCH wechselte, in der vergangenen Saison jedoch von den Weserstädtern an den österreichischen Erstligist Sturm Graz ausgeliehen war.

"Man kann es ja eh nicht ändern. Unser Glück ist halt, dass wir zweimal hintereinander zu Hause spielen", sagt Kevin Müller, Hansas Nummer eins. Der Keeper bemisst dem Liga-Duell mehr Bedeutung zu, schenkt den Cup aber nicht kampflos ab. "Natürlich liegt unsere Konzentration auf der Liga. Dort wollen wir den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Aber auch im Pokal möchten wir gerne eine Runde weiterkommen, zumal es für den Verein auch finanziell sehr lukrativ ist", weiß der 21-Jährige.

Für Peter Schyrba ist es schon "etwas Besonderes, zweimal gegen den gleichen Gegner anzutreten". Und morgen rechnet er mit allem: "Die Chancen stehen 50:50. Mit Verlängerung und Elfmeterschießen ist alles möglich. Es ist ein Duell auf Augenhöhe, das wir natürlich gerne für uns entscheiden würden. Dazu müssen wir hinten sicher stehen und endlich mal wieder zu Null spielen", erklärt Rostocks Rechtsverteidiger.

Für Matthias Holst, der möglicherweise erstmals seit seiner schweren Knieverletzung wieder im Kader stehen wird, ist die Konstellation hingegen weniger spannend: "Es sind zwei Partien gegen einen Gegner aus der gleichen Liga. Darauf kann man sich einstellen. Für uns ist es wichtig, dass wir endlich den ersten Sieg holen."

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