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Drittliga-Start für SV Mecklenburg Schwerin : Zurück in den Leistungshandball

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3. Liga, wir kommen! Unter neuem Namen, mit neuem Management und stark veränderter Mannschaft kehrt Schwerin mit dem SV Mecklenburg zurück in den Leistungshandball. Los geht es bereits heute gegen Großburgwedel.

svz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 10:12 Uhr

Schwerin | 3. Liga, wir kommen! Unter neuem Namen, mit neuem Management und stark veränderter Mannschaft kehrt Schwerin mit dem SV Mecklenburg zurück in den Leistungshandball. Die Schweriner sind als Neuling eine von 16 Mannschaften, die auf dritthöchster Ebene um die Meisterschaft kämpfen werden. Los geht es bereits heute um 18.30 Uhr mit einem Heimspiel in der Schweriner Kästner-Sporthalle (Hamburger Allee 240) gegen die TS Großburgwedel.

Auf diesen Saisonstart haben sich die Mecklenburger Handballer seit Mitte Juli gewissenhaft vorbereitet. Trainer Holger Antemann hat seinem Team dabei im Training, in Testspielen und Turnieren das notwendige Rüstzeug verpasst, um der gestellten Hauptaufgabe gerecht werden zu können. "Unser klares Ziel heißt Klassenerhalt", sagte Antemann, der einen Großteil seiner Jungs auch im Vorjahr in der Oberliga Ostsee-Spree gecoacht hat. "Doch die 3. Liga ist sportlich eine andere Nummer, darauf müssen wir uns in allen Belangen einstellen", schätzt "Antek" die Konkurrenz ein. Ganz klare Favoriten hat er in Springe, Henstedt-Ulzburg und Hannover-Burgdorf II ausgemacht. "Die Reservevertretungen weiterer vier Erstligisten sind aber auch nicht zu verachten", so der 51 Jahre alte Fachmann.

Seine Stammaufstellung hat er längst im Kopf, obwohl er mit drei Torwarten und 15 Feldspieler jede Menge Alternativen hat. "Zunächst gehen wir mit dem jetzigen Kader an den Start." Eine Ergänzung wünscht sich das Post-Urgestein zu gegebener Zeit im rechten Rückraum, "um dort Hannes Lemcke zu entlasten".

Die Mannschaft wähnt er in den meisten Belangen auf dem richtigen Weg. "Die Vorbereitung ist gut gelaufen. Mit der Wettkampfhärte bin ich insgesamt zufrieden. Arbeiten müssen wir noch an der Feinabstimmung bei den Spielzügen", so Antemann weiter. Und wie sich beim Pokal-Aus gegen den Zweitligisten VfL Bad Schwartau herausstellte, gab es noch Defizite bei der Spielkonzeption über die volle Spielzeit.

Saison ist wirtschaftlich abgesichert

Für den Geschäftsführer des SVM, Friedrich Diestel, kann das Spieljahr ohne große Probleme beginnen. "Wir konnten unsere Spielstätte in der Kästner-Halle mehrfach testen. Spiele in größerem Rahmen an der verkehrstechnisch ungünstigsten Ecke Schwerins austragen zu müssen, waren schon Neuland für uns. Doch wir haben es gemeistert." Diestel verweist darauf, dass er den Neuaufbau mit seinem Stab als eine Art Existenzgründung sieht. "Wir haben im Grunde bei null angefangen. Ob Geschäftsstelle, Telefon oder etwa E-Mail, alles musste überdacht werden. Unser Dank gilt daher dem Gesamtverein, der verlässliche Strukturen hatte." Seine wichtigste Angelegenheit war jedoch die wirtschaftliche Abdeckung des Spieljahres "Die Saison ist gesichert. Das Produkt steht, nun geht es in den Spielbetrieb und die Vermarktung." Mit dieser unmissverständlichen Aussage verbreitet der Geschäftsführer eine Menge Optimismus. Er tut sich schwer, Sponsoren in Kategorien zu werten. Alle größeren sind ohnehin auf der Spielbekleidung zu sehen. "Mir sind alle wichtig, aber auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die nach wie vor ein Herz für den Handball haben", so Diestel.

Wer sollte besser über die Stimmung in der Mannschaft Bescheid wissen als ihr Kapitän Kay-Peter Larisch: "Wir ziehen für das gleiche Ziel alle an einem Strang. Dabei ist unsere Zusammenarbeit mit dem Trainerstab und der Vereinsführung recht gut." Der auf mehreren Positionen einsetzbare Larisch bescheinigt, dass die Neuen im Kollektiv bereits angekommen sind. "Vom sportlichen und menschlichen passen alle in unser Konzept, das betrifft auch die aus der A-Jugend übergewechselten Spieler." Der 25-Jährige glaubt jedoch, dass es ohne die Unterstützung der Fans selbst zu Hause schwer werden wird. "Wir brauchen ein volles Haus und eine Stimmung wie zuletzt im Pokal gegen Bad Schwartau", appelliert er bewusst an die Anhänger.

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