FC Hansa Rostock : Ziel: Drei Punkte für den Klassenerhalt

<strong>Mit einem Tor und einer Vorlage</strong> war Philipp Klement (im Hintergrund Ken Leemans) maßgeblich am 2:0-Erfolg gegen Dortmund II beteiligt. Nach dem der 20-Jährige im Pokalspiel gegen Gnoien (6:0) leicht angeschlagen vom Platz musste, gab er vor der Abreise nach Saarbrücken Entwarung: 'Alles wieder gut.' <foto>Georg Scharnweber</foto>
Mit einem Tor und einer Vorlage war Philipp Klement (im Hintergrund Ken Leemans) maßgeblich am 2:0-Erfolg gegen Dortmund II beteiligt. Nach dem der 20-Jährige im Pokalspiel gegen Gnoien (6:0) leicht angeschlagen vom Platz musste, gab er vor der Abreise nach Saarbrücken Entwarung: "Alles wieder gut." Georg Scharnweber

Der FC Hansa will heute mit einem Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken endgültig den Klassenerhalt einfahren. Die 40-Punkte-Marke ist zwar schon geknackt, doch Marc Fascher warnt davor, die Zügel jetzt schleifen zu lassen.

svz.de von
26. April 2013, 05:40 Uhr

Rostock | Die magische 40-Punkte-Marke hat der FC Hansa mit dem Heimsieg gegen Borussia Dortmund II geknackt. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge der 3. Fußball-Liga beträgt acht Zähler. Dennoch warnt FCH-Trainer Marc Fascher vor dem heutigen Auftritt beim 1. FC Saarbrücke (Anstoß 14 Uhr) davor, die Zügel jetzt schleifen zu lassen. "Der Klassenerhalt ist erst hundertprozentig sicher, wenn er auch wirklich vollzogen ist. Wir verfolgen die sichere Variante und wollen weiter punkten", so der 44-Jährige.

Durch zuletzt zwei Siege aus drei Partien verschaffte sich der FCH etwas Luft im Ringen um den Klassenerhalt. "Es wird wieder mehr gelacht", verrät der Coach, der allerdings volle Konzentration einfordert: "Wenn etwas Last von den Schultern ist, werden die Beine und der Kopf vielleicht ein biss lockerer. Aber wir brauchen 100 Prozent, ansonsten gewinnt man in der 3. Liga kein Spiel."

Im Hinterkopf hat der Fußball-Lehrer auch immer noch die besondere Situation bei Schlusslicht Aachen. Eröffnet die Alemannia das Insolvenzverfahren vor dem letzten Spieltag fliegen alle Ergebnisse des Clubs aus der Wertung. Hansa hätte sechs Punkte weniger. "Dann würde der Tanz von vorne losgehen. Das wäre natürlich eindeutig Wettbewerbsverzerrung. Diesen Zustand braucht kein Mensch. Da muss sich der Deutsche Fußball-Bund für die Zukunft etwas einfallen lassen", sagte Marc Fascher, der den Belastungen jüngsten englischen Wochen mit Rotation begegnete: "Im Pokal in Gnoien konnte sich jeder für Saarbrücken anbieten."

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