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18. August 2017 | 06:49 Uhr

Zeit des Probierens ist vorüber

vom

Schwerin | Nach über sechswöchiger Vorbereitung steht für Handball-Zweitligist SV Post Schwerin am Sonntag, 17 Uhr, mit dem DHB-Pokalspiel bei Eintracht Hildesheim der Start in die Saison 2010/11 bevor. "Für uns ist die kommende Spielzeit absolut richtungweisend. Unser Vorhaben ist die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga", gibt Post-Geschäftsführer Sebastian Knauer als Zielstellung vor.

Post-Trainer Dirk Beuchler glaubt, mit seinem Team dazu auf dem richtigen Weg zu sein. "Wir haben hart gearbeitet, wobei alle voll mitgezogen haben und nun möchten wir die Früchte ernten", resümiert Beuchler über die Zeit seit dem Trainingstart am 5. Juli. Zur gründlichen Vorbereitung gehörten zahlreiche Tests, Laktatwertmessungen, ein einwöchiges Trainingslager unter optimalen Bedingungen im Allgäu und insgesamt acht Testspiele. "Alle haben sich nach der Ermittlung des Ausgangswertes und dem entsprechenden Training deutlich verbessert", bemerkt der Post-Coach zur Steigerung in den Bereichen Kraft und Ausdauer. Die recht unterschiedlichen Ergebnisse der Vorbereitungsspiele (vier Siege, vier Niederlagen) führt er darauf zurück, "sehr viel experimentiert und nach Möglichkeit allen Spielern gleiche Spielanteile eingeräumt zu haben". Darüber hinaus wurden unterschiedliche Systeme in Angriff bzw. Abwehr ausprobiert.

Doch die Zeit des Probierens ist nun vorüber. Die Stammformation hat sich mit Torhüter Igor Levshin, den Kreis spielern Danny Anclais (rechts), Stephan Riediger (Mitte), Martin Murawski (links) sowie den Aufbauspielern Ingo Heinze (links), Stefan Pries (Mitte) und Bert Hartfiel (rechts) herauskristallisiert.

Weiter zum Aufgebot zählen Peter Niepagen, Eric Quednau (beide Tor), die Feldspieler Alexander Rauch, Tomas Riha, Jakub Vanek, Johannes Prothmann und Alex Wirt. Der talentierte Rückraumspieler Bernhard Zisler wird seinem Team nach einer erneuten Kreuzband-OP am linken Knie frühestens in sechs Monaten zur Verfügung stehen.

Mit den Leistungen seiner Neuerwerbungen Murawski und Riha ist Beuchler insgesamt zufrieden. "Ich glaube, mit Martin haben wir einen guten Griff getätigt. Besonders als Konterspieler und Siebenmeter-Schütze wird er uns weiterhelfen. Bei Tomas ist die Stärke bislang das Abwehrspiel, für die Feinabstimmung im Angriff braucht er noch weitere Zeit."

Einen Sprung nach vorn hat der 19-jährige Alex Wirt vorzuweisen, der den Wechsel aus der A-Jugend gut meisterte. In nächster Zeit will Dirk Beuchler nun die Trainings-Intensität merklich senken. "Wenn wir die Belastung reduzieren, wird sich die notwendige Lockerheit für die Wettkampfsaison einstellen."

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erstellt am 18.Aug.2010 | 06:47 Uhr

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