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21. Oktober 2017 | 21:15 Uhr

"Würde es wieder machen"

vom

svz.de von
erstellt am 21.Sep.2010 | 07:06 Uhr

Saugertiers, New York | Der Septembertripp in die USA nach Saugertiers im Bundesstaat New York endete für den Plauer Springreiter André Thieme und den zehnjährigen Belgischen Wallach Aragon Rouet sportlich erfolgreich. Im so genannten "Pfizer $1 Million Grand Prix" wurde der zweifache Derbysieger Neunter unter den insgesamt 43 Startern und kassierte dafür 15 000 US-Dollar.

Gleich an Sprung drei, einer wellenförmig gestalteten Mauer, hatte der vom berühmten Baloubet du Rouet (mit dem Oldenburger Hengst wurde der Brasilianer Rodrigo Pessoa 2004 Einzel-Olympiasieger) abstammende Wallach einen Abwurf. Dabei blieb es und mit vier Fehlern ritt das Paar nach 101,74 Sekunden durch die Ziel-Lichtschranke.

"Ich habe zwar letztlich kein Geld verdient, weil die Kosten für Flug und Aufenthalt etwas höher waren, würde das aber jederzeit wieder machen, sollte ich mich auch im nächsten Jahr wieder für das Eine-Million-Dollar-Springen qualifizieren", sagte Thieme, als er wieder in Deutschland war.

Das ganz große Geld ging an den US-Amerikaner McLain Ward, der das Springen im Stechen auf Sapphire mit fehlerfreiem Ritt in 44,78 s gewann und dafür 350 000 Dollar kassierte. Nur McLain Ward und sein Landsmann Chalie Jayne aus Illinois blieben im Umlauf fehlerfrei und jagten sich im Stechen. Jayne unterlag mit vier Fehlern in 44,20 und sein zweiter Platz auf Athena wurde mit 200 000 Dollar versüßt. Nur einen dummen Zeitfehler (106,51 s) hatte John Pearce (Kan) auf Chianto, der als Dritter noch 120 000 Dollar erhielt.

Parcourschef Steve Stephens aus Florida hatte einen dem Preisgeld angepassten technisch anspruchsvollen 1,60 m hohen Kurs gebaut. Besonders der schwedisch gebaute Oxer mit gekreuzten Stangen im mittleren Teil der Dreifachkombination erwies sich für viele als Falle.

Vor dem Grand Prix startete André Thieme bereits in einem Drei-Sterne-Springen und platzierte sich an 12. Stelle.

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