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Restprogramm der Rostocker : Wo kann Hansa punkten?

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In bisher 23 Partien gab es zwei Siege, holte der FC Hansa insgesamt nur magere 16 Zähler. Die Prognose für den weiteren Verlauf ist düster. Wir haben das Restprogramm der Ostseestädter etwas genauer betrachtet.

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erstellt am 27.Feb.2012 | 09:05 Uhr

Rostock | Fußball-Zweitligist Hansa Rostock ist Letzter, liegt sowohl vier Punkte hinter dem Abstiegs-Relegationsplatz als auch dem ersten Nichtabstiegsrang. In bisher 23 Partien gab es lediglich zwei Siege, holte der FCH insgesamt nur magere 16 Zähler. Die Prognose für den weiteren Verlauf der Serie ist düster. Zwar stehen noch elf Runden auf dem Programm. Doch an den Verbleib in der 2. Liga glauben nur noch die kühnsten Optimisten unter der Anhängerschaft. Die Protagonisten - Vereinsbosse, Trainerteam und Mannschaft - üben sich nach dem 1:2 vom Freitagabend gegen den bis dahin Vorletzten Ingolstadt in Durchhalteparolen und bemühen nahezu einheitlich folgenden Satz: "Dann müssen wir uns die Punkte eben woanders holen." Doch wo? Wir haben das Restprogramm der Ostseestädter etwas genauer betrachtet.

Eintracht Braunschweig (aus)

Am Sonntag geht es zum Mitaufsteiger. In bisher vier Partien im Eintracht-Stadion gab es noch keinen Hansa-Sieg (je zwei Remis und Pleiten). Als Achter liegen die Niedersachsen im Niemandsland der Tabelle. Zudem warten sie seit sechs Spielen auf einen Sieg und haben große Verletzungssorgen. Das könnte für eine Überraschung reichen.

Eintracht Frankfurt (heim)

Liga-Krösus Frankfurt kämpft um den direkten Wiederaufstieg und hat einen fünffach höheren Spieler-Etat als Hansa zur Verfügung. In acht Partien in der DKB-Arena gab es nur einen Eintracht-Sieg. Hansa gewann fünfmal. Trotzdem scheinen die Vorzeichen klar.

Karlsruher SC (aus)

Anschließend muss der FCH beim KSC antreten. Im Sommer 2007 stiegen beide Clubs noch gemeinsam in die 1. Liga auf, jetzt kämpfen sie gegen den Absturz in die Drittklassigkeit. Wollen die Rostocker ihre Chancen wahren, muss im 9. Auftritt der dritte Sieg im Wildparkstadion her.

Erzgebirge Aue (heim)

Es folgt das nächste "Sechs-Punkte-Spiel" gegen Aue. Der Vorjahresfünfte steckt mittendrin im Abwärtsstrudel. Seit der Wiedervereinigung gewannen in diesem Duell jeweils die Heimmannschaften. Dabei muss es auch beim sechsten Vergleich bleiben.

TSV 1860 München (aus)

Danach dürften die Trauben - sprich Punkte - beim derzeit heißesten Team der Liga (zuletzt 22 von 24 möglichen Zählern) sehr hoch hängen. Rostocks Bilanz bei den Löwen ist gar nicht so schlecht. Immerhin fünf Siege (sieben Pleiten, zwei Unentschieden) gelangen in München. Nummer sechs muss her.

Fortuna Düsseldorf (heim)

Mit der Fortuna kommt der nächste Aufstiegsanwärter in die Hansestadt. Bislang ist die Weste sauber. In sechs Partien gab es je drei Erfolge und Remis für den FCH. Gelingt die Sensation und Dreier Nummer vier, bleibt der Traum vom Klassenerhalt am Leben.

Energie Cottbus (aus)

Schon einmal leitete eine Pleite in Cottbus den Abstieg ein. Im Erstliga-Duell im April 2008 siegten die Lausitzer trotz Unterzahl und 0:1-Rückstand noch mit 2:1 gegen Hansa. Energie blieb erstklassig. Bisher erst einen Sieg (vier Pleiten) holten die Rostocker seit der Wende im Stadion der Freundschaft.

FSV Frankfurt (heim)

Es folgt eine weitere Pflichtaufgabe gegen einen direkten Kontrahenten. Im Überlebenskampf zählt nur ein Heimsieg. 2010 ging es schief. Das 2:1 des FSV in der DKB-Arena war der bislang einzige Sieg der Hessen gegen Hansa. Dabei sollte es bleiben.

FC St. Pauli (aus)

Drei Runden vor Schluss steht das Prestigeduell an. Zuletzt verließ der FCH viermal in Folge als Verlierer den Platz. Damit sollte jetzt Schluss sein. Der fünfte Sieg am Millerntor muss her.

1. FC Union Berlin (aus)

Wieder auswärts, diesmal beim bestplatzierten Ostclub. Für die Berliner dürfte es zu diesem Zeitpunkt nur noch um die goldene Ananas gehen. Darin könnte Hansas Chance auf den ersten Sieg gegen Union seit der Wende liegen.

SpVgg Greuther Fürth (heim)

Zum Saisonabschluss die "Unaufsteigbaren" - sie sind aktueller Tabellenführer. Bislang gab es noch kein Remis zwischen beiden Vereinen, ist die Bilanz aus Hansa-Sicht zu Hause (2-2) wie auswärts (3-3) ausgeglichen. Alles ist möglich.

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