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"Youth Gold Trophy" in Teterow : WM-Titel im 250-ccm-Speedway bleibt in Bayern

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Am Wochenende wurde in der Teterower Bergring-Arena die "Youth Gold Trophy", die 250-ccm-WM für 14- bis 17-Jährige, ausgetragen. Wie im Vorjahr ging der Titel nach Bayern. Sieger diesmal: Daniel Spiller aus Vilsheim.

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erstellt am 08.Apr.2013 | 06:48 Uhr

Teterow | "Youth Gold Trophy" lautet (noch) der offizielle Titel der Veranstaltung um die 250-ccm-Weltmeisterschaft für 14- bis 17-Jährige, die am Wochenende in der Teterower Bergring-Arena ausgetragen wurde. Wie im Vorjahr, als Michael Härtel (Dingolfing) gewann, ging der Titel wieder nach Bayern, dieses Mal an Daniel Spiller aus Vilsheim. "Dieser Titel bedeutet mir viel, aber es war zugleich mein letzter Lauf auf einer 250er-Maschine", betonter er, dessen Vorbild der zweimalige Weltmeister Greg Hancock aus den USA ist.

Die Entscheidung um den WM-Titel fiel schon im zehnten Lauf des Finaltages, als der Topfavorit Arslan Fayzulin aus Russland bereits nach einer halben Runde zu viel gegen Daniel Spiller, beide 14-jährig, riskierte und stürzte. Umjubelte Dritte wurde die einzige junge Dame im Fahrerfeld, Michaela Krupickova. Die 15-Jährige bezwang ihren punktgleichen tschechischen Landsmann Michal Prucha im Stechen. Sandro Wassermann aus Olching belegte den sechsten Platz vor Richard Geyer aus Meißen, der für den Bergringclub startete. Leider war das Fahrerfeld am ersten Tag mit nur 14 und am Finaltag mit 12 Fahrern besetzt. Verletzungen aus den Trainingstagen zuvor sowie vom Franzosen Jordan Dubernard am Sonnabend waren die Ursache. Pech hatte Onno Rykena aus Norden, der seine beiden Maschinen zu "Schrott" fuhr.

Hochrangig war die Leitung der Veranstaltung durch den Ex-Weltklassefahrer Armando Castagna aus Italien, der mittlerweile als Präsident der Bahnsportkommission beim Motorradsport-Weltverband FIM fungiert. Auf die Frage, wie es mit diesem Wettbewerb weitergeht, antwortete er: "Wir planen für 2014 in Italien oder Tschechien und dann soll es auch höchstoffiziell als Weltmeisterschaft laufen."

Vor den Renntagen wurde ein FIM-Trainingslager der WM-Teilnehmer durchgeführt. Leider fand es nicht wie angekündigt unter der Leitung von Greg Hancock statt, der bei seiner hochschwangeren Frau zu Hause blieb. Als Trainer fungierte stattdessen der deutsche Coach René Schäfer.

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