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Erste Play-off-Halbfinal-Partie für den Schweriner SC : Wiesbaden kann kommen

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Die Schweriner Volleyballerinnen vom SSC müssen heute Abend um 19 Uhr in der heimischen Arena gegen den VC Wiesbaden antreten. Mit einem Sieg wäre es der erste Schritt in Richtung Play-off-Finale.

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erstellt am 11.Apr.2013 | 07:29 Uhr

Schwerin | "Wir sind wieder im Flow, ich finde es gut, dass wir schon am Freitag wieder weiterspielen. Ich habe richtig Lust drauf", freute sich SSC-Mittelblockerin Anja Brandt gestern Mittag auf die heutige erste Play-off-Halbfinal-Partie gegen den VC Wiesbaden um 19 Uhr in der heimischen Arena. Nur 48 Stunden nach dem Viertelfinal-Sieg gegen den SC Potsdam müssen Schwerins Volleyballerinnen eben heute schon wieder ran. "Das ist kein Problem", sagt Trainer Teun Buijs und Anja Brandt meinte: "Das ist besser, als wenn wir jetzt wieder eine Woche bis zum nächsten Spiel warten müssten."

Die Schwerinerinnen wollen den wiedergefundenen Schwung nach dem 3:0 (15, 16, 15)-Erfolg im dritten Spiel gegen den SC Potsdam in die heutige Partie mitnehmen. "Von uns ist eine Riesenlast abgefallen. Ich weiß auch nicht, warum wir so viel besser waren als in den ersten beiden Partien. Es hat einfach alles geklappt. Wir haben viele Kombinationen gespielt und agiert wie gewohnt. Das Gefühl war viel besser, wir haben wieder viel gelacht", erklärte Anja, die wie ihre Mitspielerinnen zum rechten Zeitpunkt wieder zur Höchstform auflief.

"Wir haben versucht, hierher zu kommen und noch einmal an unser Limit zu gehen. Es hat gegen eine sehr stark verbesserte Schweriner Mannschaft aber nicht gereicht. Kompliment an meine junge Mannschaft für dieses Viertelfinale. Ich wünsche Schwerin alles Gute für die Meisterschaft", verabschiedete sich Potsdams Trainer Alberto Salomoni aus der Saison und der MV-Landeshauptstadt.

Der Weg zur Meisterschaft ist für den Titelverteidiger aber noch lang. Erst einmal muss der VC Wiesbaden im Halbfinale in der Serie "Best of Three" aus dem Weg geräumt werden. Aber da ist den Schwerinerinnen überhaupt nicht bange.

Erinnerungen ans Pokalfinale werden wach

Noch allgegenwärtig sind die Erinnerungen an den 3. März, als die Buijs-Schützlinge in einem von ihnen fulminant gespielten DVV-Pokalfinale in Halle/Westfalen den Hessen beim klaren Sieg nicht die Spur einer Chance ließen. "Ihr Spiel ist nicht anders geworden als zum Pokalfinale. Wir müssen anfangs geduldig spielen, sie haben eine gute Abwehr", weiß Buijs. Der Niederländer sieht dem Ganzen entspannt entgegen. So gab er seinen Mädels gestern Vormittag frei, am Nachmittag stand die Videovorbereitung und abends ein leichtes Training an. Heute bis zum Spiel wird das nicht anders sein. "Das ist perfekt", so der 53-Jährige, der nach dem Mittwoch-Spiel weiß: "Wir sind mit unserer Leistung wieder da, wo wir beim Pokalfinale waren."

Natürlich setzt der Titelverteidiger erneut auf die Unterstützung seiner Fans. "Ich hoffe, dass das Publikum am Freitag wieder so da ist", schickte der Coach bei der Pressekonferenz nach der Potsdam-Partie seinen Wunsch an die Zuschauer. Waren am Mitt woch abend schon 1605 Fans in der Halle, werden es heute sicher mehr sein. "Wir wollen unseren Heimvorteil nutzen und gewinnen. Dann steht Wiesbaden im zweiten Spiel unter Druck", so die Marschroute der Schweriner.

Im zweiten Halbfinale treffen der amtierende Vizemeister Dresdner SC und die Roten Raben Vilsbiburg aufeinander. Das erste Spiel steigt morgen in Niederbayern. Die Raben hatten am Mittwoch im dritten Spiel VT Aurubis Hamburg mit 3:0 aus dem Rennen geworfen.

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