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22. Oktober 2017 | 10:28 Uhr

Wieder ein starker Partner an Bord

vom

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2010 | 07:10 Uhr

Schwerin | "In dieser Saison stehen wir vor der schwersten Aufgabe der Vereinsgeschichte. Wir wollen uns für die eingleisige 2. Bundesliga qualifizieren. Da ist es sehr wichtig, dass wir für unser Ziel ein starkes Unternehmen an unserer Seite haben", betonte gestern auf einer Pressekonferenz in den Räumen der AOK in Schwerin der Geschäftsführer des SV Post Schwerin, Sebastian Knauer. Nach einjähriger Durststrecke ohne Hauptsponsor konnte Knauer gestern den neuen starken Partner des Handball-Zweitligisten präsentieren. Für ein Jahr unterstützt die GHD GesundHeits GmbH Deutschland den mecklenburger Traditionsverein. Der neue Hauptsponsor ist das größte bundesweit tätige Dienstleistungs-, Therapie- und Versorgungsunternehmen Deutschlands im ambulanten Bereich und hat seinen Sitz in Ahrensburg bei Hamburg.

Aber ganz so neu ist der neue Partner nun auch wieder nicht. Schon in der Saison 2008/2009 unterstützte die Hansecare, der regionale Vertreter des Hauptunternehmens in Mecklenburg-Vorpommern, die Post-Handballer. Jetzt ist das Mutterhaus ins Boot eingestiegen. "Sport und Gesundheit gehören für uns zusammen", sagte Peter Aporta, Leiter der Hauptabteilung Krankenkassenvertragsmanagement. Das Unternehmen engagiert sich ebenso finanziell beim deutschen Vizemeister HSV Handball.

Über die Höhe des Engagements wollte Post-Geschäftsführer Sebastian Knauer keine Angaben machen: "Die Summe ist so groß, dass sie einem Hauptsponsor in der 2. Bundesliga angemessen ist." Mehr ließ er sich nicht entlocken. Nimmt man aber die Aktion "Retter-Spiel" vom 8. April zu Hilfe, dürfte sich die Summe im guten mittleren fünfstelligen Bereich bewegen. Damals wurden die Post-Fans aufgerufen, für 13 Euro (ermäßigt zehn) ein Ticket für das Benefizspiel der Schweriner gegen den deutschen Rekord-Handball-Meister THW Kiel zu kaufen, der zum Nulltarif auflief. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten, Vip-Karten und Bandenwerbung sollte der fehlende Hauptsponsor ersetzt werden, was nach Aussage des damaligen Post-Geschäftsführers Norbert Henke auch gelungen war. Die Rede war seinerzeit von einer Summe über 50 000 Euro.

Fakt ist, dass der Zweitligist jetzt wieder mehr finanzielle Bewegungsfreiheit hat. So will man doch noch für die Position rechter Rückraum auf die Suche gehen. "Wir werden aber keinen Schnellschuss machen", so Knauer.

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