SSC gewinnt in Suhl : Weiter in der Erfolgsspur

<fettakgl>Höher hinaus am Netz </fettakgl>als Suhls Mittelblockerin Anna Kalinovskaja springt SSC-Zuspielerin Denise Hanke (r.) . <foto>bastian Frank</foto>
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Höher hinaus am Netz als Suhls Mittelblockerin Anna Kalinovskaja springt SSC-Zuspielerin Denise Hanke (r.) . bastian Frank

Der Meister, Pokalsieger und Tabellenführer setzte sich auch in Suhl durch. 3:0 hieß es nach 80 Minuten vor 800 Zuschauern – und zum Ende der erfolgreichen Woche für die Volleyballerinnen des Schweriner SC.

svz.de von
13. Januar 2013, 07:13 Uhr

Suhl | Die Schützlinge von SSC-Trainer Teun Buijs bleiben in der Damen-Volleyball-Bundesliga weiterhin das Maß aller Dinge. Die Mecklenburgerinnen gewannen am Samstag beim Tabellenzehnten VfB 91 Suhl letztlich klar mit 3:0 (18, 27, 20) und bleiben damit souveräner Tabellenführer.

"Es war heute nicht leicht für uns. Zu Beginn der ersten beiden Sätze gab es bei uns Probleme in der Annahme, dadurch waren wir für den Suhler Block leicht auszurechnen. Wir hatten in den letzten Wochen ein hartes Programm, waren viel unterwegs und einige der Mädels plagen sich mit Erkältungen herum. Dafür haben wir unsere Aufgabe heute sehr gut gelöst, deshalb ein Riesenkompliment an das Team", meinte Mannschaftskapitän Denise Hanke.

Die Gastgeberinnen zeigten von Beginn an wenig Respekt vor dem hohen Favoriten, setzten die Annahme der Norddeutschen gewaltig unter Druck, und der SSC geriet mit 5:11 in Rückstand. Erst jetzt stabilisierten sich die Aktionen der Gäste und die Schweriner Angriffsmaschinerie nahm Fahrt auf. Die Mecklenburgerinnen übernahmen nun mehr und mehr das Kommando und führte mit 19:18. Der SSC erhöhte weiter den Druck und gab durch eine Aufschlagserie von Janine Völker keinen Punkt mehr ab.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnittes zeigte der SSC Probleme in der Annahme und im Angriff. Suhl erarbeitete sich gegen jetzt etwas unkonzentriert wirkende Schweriner einen deutlichen 10:2-Vorsprung. Doch auch in dieser Situation zeigte der Bundesligaspitzenreiter seine ganze individuelle Klasse, behielt die Ruhe und blies zur Aufholjagd. Vor allem die überragende Quinta Steenbergen - von Suhls Trainer Felix Koslowski zur wertvollsten Schweriner Spielerin des Abends gewählt - sowie Lousi Souza Ziegler und Lucia Hatinova waren vom VfB nun nicht mehr zu kontrollieren. In der "Crunch-Time" verwandelte der SSC den insgesamt vierten Satzball zum 2:0. Für Lousi ein Knackpunkt des Spiels: "Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt. In den letzen Wochen haben wir viel gespielt, dadurch geht die Konzentration etwas nach unten." Danach spielte der SSC seine ganze Routine aus…

Trainer Teun Buijs: "Wir haben hier mit 3:0 gewonnen. Das ist für uns das Wichtigste. Es ist nicht möglich, jedes Mal eine Leistung wie in einem Topspiel wie in Dresden zu zeigen." Damit kehrte der Meister jedoch Samstagnacht von seiner Süd-Ost-Tour durch die Republik mit vier Punkten im Gepäck zurück nach Schwerin. Denn schon am Mittwoch gab es ein schnelles 3:0 beim DSC.

Damit tankten die SSC-Damen nochmals Selbstvertrauen. Denn bereits am Mittwoch (19 Uhr) steht für den SSC in der heimischen Arena das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den italienischen Meister Busto Arsizio an.

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