zur Navigation springen

Von Max, Litmanen, Allbäck bis Beinlich

vom

Rostock | Marek Mintál ist - da gibt es wohl keine zwei Meinungen - eine der spektakulärsten Offensiv-Verpflichtungen in der Vereinsgeschichte des FC Hansa.

Der wertvollste, weil effektivste Transfer der "Neuzeit" war der von Martin Max. Der heute 42-Jährige erzielte in der 1. Bundesliga 2003/04 in 33 Spielen 20 Tore für die Rostocker. Eine traumhafte Bilanz!

Die erhoffte man sich auch von Marcus Allbäck, der Ende August 2004 zum FCH kam, es bis zum Saisonende auf vier Tore in 23 Einsätzen brachte. Der Schwede stand zwar nicht - wie der zur 2. Halbserie 2004/05 verpflichtete Finne Jari Litmanen - bei Ajax Amsterdam, FC Barcelona und FC Liverpool unter Vertrag, nahm aber an zwei Welt- und drei Europameisterschaften teil. Das erreichte kein anderer, der je die Kogge auf der Brust trug (Oliver Neuville war als Vize-Weltmeister 2002, Dritter der WM 2006 und Vize-Europameister 2008 allerdings deutlich erfolgreicher). Den Abstieg konnte der inzwischen 37 Jahre alte Allbäck aber ebenso verhindern wie Litmanen, der als der namhafteste Neuzugang dennoch Vereinsgeschichte schrieb: Er brachte, wenn er auch damals schon 34 war, einen Hauch von Weltklasse an die Ostseeküste.

Zur Saison 2006/07 holte Hansa Stefan Beinlich zurück. Der wollte seine große Karriere (Bayer Leverkusen, Hertha BSC Berlin, Hamburger SV) in Rostock beenden und führte die Truppe nach 1995 zum zweiten Mal in die 1. Bundesliga ("Ich war nie Meister oder Pokalsieger - meine Titel waren die Aufstiege mit Hansa."). Jetzt ist er der Manager - und beschert seinem Verein Marek Mintál.

Spätere auch international bekannte Offensivspieler bei den Mecklenburgern wie der Däne Martin Retov oder der Ungar Krisztián Lisztes bewirkten nicht soviel wie erhofft.

Vielmehr waren es nach dem Absturz in die Drittklassigkeit gerade relativ "Namenlose", die dem Verein zur sofortigen Rückkehr in die 2. Bundesliga verhalfen.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Jun.2011 | 10:04 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen