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Hansa Rostock : Vollmann hofft auf Einsatz von Lartey

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Auch die gestrige Trainingseinheit des Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock fand ohne Mohammed Lartey statt. Dennoch besteht die Hoffnung, dass die Rostocker ihren Spielmacher am Sonnabend einsetzen können.

svz.de von
erstellt am 16.Nov.2011 | 08:44 Uhr

Rostock | Auch die gestrige Trainingseinheit des Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock fand ohne Mohammed Lartey statt. Dennoch besteht weiterhin die Hoffnung, dass die Rostocker ihren Spielmacher am Sonnabend um 13 Uhr im Duell mit dem FC St. Pauli einsetzen können. Der 24-Jährige, der sich vor anderthalb Wochen im Vergleich beim FSV Frankfurt (0:0) eine Adduktorenzerrung zuzog, absolvierte im Stadioninneren einen Belastungstest. ",Mo hat mit dem Ball trainiert, und ich denke, dass er am Donnerstag dabei ist. Er hat gesagt, dass es ihm immer besser geht. Ich bin im Moment positiv gestimmt, dass er gegen St. Pauli spielen kann. Natürlich müssen wir aber erst die Einheit abwarten und sehen, ob er Schmerzen hat oder nicht", erklärte Hansa-Trainer Peter Vollmann.

Die Verantwortlichen beider Clubs hoffen, dass das erste Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine seit über zwei Jahren ohne die negativen Begleiterscheinungen der Vergangenheit über die Bühne geht und glauben, alles dafür getan zu haben. "Das ist ein riesiger organisatorischer Aufwand für ein Fußballspiel", sagte Sven Brux, Sicherheitsbeauftragter des Kiez-Clubs. "Viel mehr kann man nicht machen."

Das dachte man hüben wie drüben auch vor dem Duell in Rostock am 26. September 2008. Und dann regierte doch der Mob. Bei massiven Ausschreitungen am Rande der Partie wurden 15 Menschen verletzt, darunter sechs Polizeibeamte. Zudem wurden 52 Personen in Gewahrsam genommen. Ein gutes Jahr darauf am 2. November wurden bei Ausschreitungen nach dem Spiel Hansa gegen Pauli 38 Menschen verletzt, darunter 26 Polizisten. Zehn Privatautos und ein Streifenwagen wurden beschädigt, als etwa 500 Hansa-Anhänger versuchten, eine Polizei-Sperre zu durchbrechen.

In der Folge ging man sich erst einmal aus dem Weg. Und dann doch aufeinander zu. Wenigstens ein bisschen. Hansa zeigte im September 2010 beim Aktionstag gegen Rechtsextremismus "Hamburg und alle stehen auf" gemeinsam mit dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV Flagge. Und hinterließ Eindruck. "Die Aktion war ein großer Erfolg. Die Clubvertreter haben für Fair Play geworben und sich die Hände gereicht - das war sehr beeindruckend", sagte Initiator Jörn Menge damals.

Es wäre schön, wenn es am Sonnabend genauso wäre.

HANSA INTERN

Perthel dabei: Timo Perthel, den zuletzt Rückenbeschwerden plagten, trainierte gestern wieder voll mit und könnte zum Einsatz kommen.
Drei Ausfälle: Jörg Hahnel (Sprunggelenksverletzung), Tino Semmer (Wadenzerrung) und Dexter Langen (Schlüsselbeinbruch) fallen definitiv aus.

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