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Schweriner SC - Die nächsten Gegner können anrollen : Voller Selbstvertrauen zum rumänischen Meister

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Schwerins Volleyballerinnen wollen nach dem sensationellen 3:2-Sieg gegen Kasan in der Champions League weiter für Furore sorgen. Heute (19 Uhr) müssen sie beim rumänischen Meister Tomis Constanta.

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erstellt am 31.Okt.2012 | 09:37 Uhr

Schwerin/Constanta | "Die nächsten Gegner können anrollen", hatte Schwerins Diagonalspielerin Anja Brandt nach dem sensationellen 3:2-Sieg zum Champions-League-Auftakt gegen Dinamo Kasan am vergangenen Mittwoch selbstbewusst gesagt. Und lange darauf warten müssen die SSC-Volleyballerinnen nicht. Denn gestern machten sie sich über Berlin und Bukarest zum nächsten Auftritt in der Königsklasse auf den Weg zum rumänischen Meister Tomis Constanta. Dort treten sie heute um 19 Uhr an (live im Internet auf www.laola1.tv). "Es ging alles bestens, wir sind gut gelandet. Es regnet hier nur wie verrückt", sagte uns Athletiktrainer Michael Döring gestern Nachmittag am Handy.

Im Vorfeld hatte der deutsche Meister und Pokalsieger den rumänischen Meister als die Mannschaft ausgeguckt, mit der man auf Augenhöhe sein könnte. Kasan stufte man als fast unschlagbar ein. Und die Italienerinnen von Robur Tiboni Urbino, vierter Starter in dieser Champions-League-Gruppe, sind traditionell stark einzuschätzen. Doch der Auftakt zeigte einmal mehr, dass nicht die Papierform zählt. Mit Constanta und Schwerin treffen heute die beiden Sieger des ersten Spieltages aufeinander. Die Rumäninnen hatten in Urbino mit 3:1 gewonnen.

"Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass Constanta in Italien verliert. Aber Urbino hat ein paar Probleme, sie müssen viele neue Spielerinnen in die Mannschaft einbauen", meinte SSC-Trainer Teun Buijs noch am Sonntag. Die Italienerinnen sind am 13. November Gastgeber für den deutschen Doublegewinner. Der muss heute erst einmal sein Können in Constanta zeigen. Vor einer Spielerin warnt der Coach besonders. "Die haben auf Diagonal mit Rodriguez Santos eine sehr große und starke Angreiferin", so der Niederländer, der aufgrund der momentanen dünnen Personaldecke auch Youngster Madeleine Piest vom SSC II mit nach Rumänien nahm. Die erfahrene Rodriguez Santos aus der Dominikanischen Republik ist ein ähnliches Kaliber wie bei Kasan Ekaterina Gamova. Doch Letztere hatte der SSC bestens im Griff.

Zudem gibt es in Rumänien für die Schwerinerinnen ein Wiedersehen mit der US-Amerikanerin Meagan Ganzer. Die Diagonalangreiferin war zum Trainingsauftakt noch als Probetrainiererin bei den Mecklenburgerinnen. Doch nach vier Wochen trennte man sich, da Ganzer des öfteren mit Knie-Problemen zu kämpfen hat. Ihre Landsfrau Sherline Holness ist in der Bundesliga ebenfalls bekannt, spielte sie doch vor zwei Jahren noch beim VC Wiesbaden.

Gewarnt ist der SSC, doch Bange machen gilt nicht. "Wir haben gegen Kasan ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Auch zuletzt in Hamburg in der Bundesliga war das so. Aber wir haben nie aufgegeben. Kampfgeist ist immer gut", meinte Buijs. Und den hat der SSC neben spielerischer Qualität allemal.

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