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FC Hansa Rostock gegen Arminia Bielefeld : Vertrauen in Matthias Holst

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Drei dicke Patzer beim 0:3 gegen den VfL Osnabrück - Morgen beim Auftritt in Bielefeld erneut in der Start-Elf: FCH-Trainer Marc Fascher setzt weiterhin auf Matthias Holst als Abwehrchef des Fußball-Drittligisten.

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erstellt am 04.Okt.2012 | 07:50 Uhr

Rostock | Drei dicke Patzer beim 0:3 gegen den VfL Osnabrück - Morgen beim Auftritt in Bielefeld erneut in der Start-Elf: FCH-Trainer Marc Fascher setzt weiterhin auf Matthias Holst als Abwehrchef des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. "Ich tendiere eher dazu, Spielern auch mal nach gebrauchten Tagen das Vertrauen auszusprechen und mich an die Leistungen aus den Partien davor zu erinnern. Wir haben die Dinge normal analysiert und einen Haken dran gemacht. Bis zum 0:1 waren wir auf dem richtigen Weg. Mit dem Fehler zum Gegentor nahm das Negative seinen Lauf. Wir wollen nun aus den ersten 50 Minuten das Positive mitnehmen", sagte Rostocks Coach, der auch zahlreiche Gruppen- und Einzelgespräche führte.

Damit wollte der Fußball-Lehrer eine gewisse Verunsicherung aus dem Köpfen bekommen und das Selbstvertrauen wieder aufbauen, damit die Rostocker in Bielefeld einen möglichen Rückstand besser wegstecken als gegen Osnabrück. "Ich bin kein Hellseher, doch die Jungs trainieren sehr konzentriert. Heidenheim ist ein guter Ansatz. Dort haben wir zwar ,nur’ den Ausgleich bekommen, uns davon aber nicht aus der Bahn werfen lassen. Insgesamt bin ich optimistisch", erklärte Fascher, der die Ostwestfalen als ein ähnliches Kaliber wie Osnabrück einschätzt. "Das kann man so sagen. Doch letztlich kann in dieser 3. Liga jeder jeden schlagen. Diese Konstellation trifft auf beide Mannschaften zu. Dass wir mithalten können, haben wir in Heidenheim (2:1 - d. Red.) bewiesen. Warum soll uns das nicht auch in Bielefeld gelingen", so der Trainer.

Dreikampf um das Hansa-Tor wird neu entfacht

Ein Geheimnis macht der 44-Jährige erneut bezüglich der Besetzung der Torwart-Position. "Ja, ich weiß, wer spielen wird, aber ich verrate es erst bei der Mannschaftsbesprechung am Sonnabend. Was schließlich für die Feldspieler gilt, gilt auch für die Torleute", erklärte der Fußball-Lehrer, der die Wahl zwischen Routine - Jörg Hahnel (30 Jahre) - und Unbekümmertheit - Johannes Brinkies (19) - hat. Eins machte Fascher aber dann doch deutlich. Automatisch wird Kevin Müller nach auskurierter Sprunggelenksverletzung nicht in den Kasten der Nordostdeutschen zurückkehren. "Es ist ein Dreikampf", so der Trainer, der mit den Nummer-Eins-Ansprüchen seiner Keeper ziemlich entspannt umgeht: "Ich glaube nicht, dass ich irgendjemanden bei Laune halten muss."

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