FC Hansa zu Gast beim 1. FC Heidenheim : "Uns hat eh keiner auf dem Zettel"

Innenverteidiger Matthias Holst (rechts), der inzwischen wieder vollends fit ist, strahlt Entschlossenheit aus: 'Solange wir gut am Mann stehen - eng wie eine zweite Haut, wie der Trainer zu sagen pflegt -, ist mir nicht bange.' Georg Scharnweber
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Innenverteidiger Matthias Holst (rechts), der inzwischen wieder vollends fit ist, strahlt Entschlossenheit aus: "Solange wir gut am Mann stehen - eng wie eine zweite Haut, wie der Trainer zu sagen pflegt -, ist mir nicht bange." Georg Scharnweber

Hansa Trainer Marc Fascher vergleicht die bevorstehende Partie beim 1. FC Heidenheim mit einem Pokalspiel David gegen Goliath. Freitag Abend sah er sich den nächsten Auswärtsgegner VfB Stuttgart II an.

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16. September 2012, 01:01 Uhr

Rostock | Die letzte Einheit vor dem morgigen Duell des FC Hansa (14./ 9) in der 3. Fußball-Liga beim 1. FC Heidenheim (1./17) steigt heute an Ort und Stelle. Das gestrige Training in Rostock fing 8.45 Uhr an. Warum nicht 9 Uhr? Trainer Marc Fascher: "Jede Viertelstunde mehr kann in einem eng bemessenen Zeitrahmen Gold wert sein. Es wird keiner umkommen, wenn er mal ein bisschen früher aufsteht und aktiv wird. Und außerdem ist es ja bis Heidenheim ein ganz schöner Ritt, und sie sollen abends nicht zu spät essen."

"Wir wollen frech und mutig aufspielen"

Faschers Debüt gelang mit einem 5:0 beim Güstrower SC 09 im Landespokal. Morgen ist der neue Coach erstmals im Punktspiel verantwortlich - und sieht das ganz gelassen: "Heidenheim steht zu Recht dort oben. Das ist eine super Truppe und ganz klarer Aufstiegsfavorit. Ein Marc Schnatterer (linkes Mittelfeld, schon sechs Saisontore - d. Red.) ist für mich der beste Drittliga-Akteur. Die Favoritenrolle ist geklärt. Uns hat eh keiner auf dem Zettel. Es ist wie bei einem Pokalspiel David gegen Go-liath. Wir wollen versuchen, frech und mutig aufzuspielen."

Marc Fascher fuhr gestern nicht im Mannschaftsbus mit, sondern begab sich per Auto nach Stuttgart. Dort beobachtete er mit dem auf Chemnitz treffenden VfB II den nächsten Auswärtskon-trahenten (25. September). "Die Busfahrt kriegen sie auch ohne mich hin", so der 44-Jährige. "Stuttgart ist nur knapp 90 Kilometer von Heidenheim entfernt, die Gelegenheit muss man nutzen."

Heute wird, wie gesagt, noch einmal trainiert, und dann sollte Fascher Klarheit darüber gewonnen haben, wie er an die morgige Aufgabe heranzugehen gedenkt: "Die Jungs strotzen im Moment nicht vor Selbstvertrauen, das kann man sich ja denken, aber sie sind konzentriert bei der Arbeit und voll bei der Sache. Das ist allerdings auch das Minimum, was ich erwarte. Samstag Abend weiß ich endgültig, wie wir das angehen wollen. Bis dahin werde ich mir das zusammengeschustert haben."

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