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DVV-Pokalfinale : Über 1000 SSC-Fans in der "gelben Wand"

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Magische Marke geknackt: Ein Riesen-Tross begleitet die Schweriner Volleyballerinnen zum DVV-Pokalfinale nach Halle/Westfalen. 1006 Fans der SSC-Damen wollen hautnah bei diesem Mega-Event dabei sein.

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2013 | 10:31 Uhr

Schwerin | "Unglaublich", "Wahnsinn", "super" - die magische Marke ist geknackt. Unter dem Motto: "Mit 1000 nach Halle" rührten die Volleyballerinnen des Schweriner SC und ihr Partner Sewert Reisen für das große DVV-Pokalfinale gegen den VC Wiesbaden am 3. März im Gerry Weber Stadion die Werbetrommel. Bis zum Mittwochabend konnten sich alle Anhänger zur Mitfahrt bei dem Schweriner Reisebüro anmelden. Und es ist geschafft. 1006 Fans der SSC-Damen wollen hautnah bei diesem Mega-Event im 11 110 Zuschauer fassenden Stadion dabei sein. "Der Volleyball lebt in Schwerin. Jetzt hoffen wir, dass es auch ein großes Spiel wird. Wir werden alles dafür tun", freute sich gestern Trainer Teun Buijs über die riesige Unterstützung.

"Wir können stolz auf unsere Fans sein", meint Marten Banczyk, Mitarbeiter der SSC-Geschäftsstelle, der gestern mit Sewert Reisen den großen Kassensturz gemacht hat. Er hat aber auch noch eine Idee: "Die 1006 haben ja über Sewert Reisen gebucht. Es gibt sicher einige, die sich direkt über das Gerry Weber Stadion Tickets besorgt haben. Da müsste man mal einen Aufruf starten, um herauszubekommen, wie viel das noch sind."

Aber allein die Zahl 1006 ist gigantisch. Bei jeder Pokal-Teilnahme des SSC in Halle/Westfalen machten sich immer mehr Anhänger aus Mecklenburg auf den Weg nach Ostwestfalen. 2006 waren es knapp 500, ein Jahr später schon weit über 500 und vergangenes Jahr verkündete der SSC stolz, dass 650 Fans die Mädels begleiten werden. Und da kam schon ein Gänsehaut-Gefühl auf, als man im Stadion die spätestens da viel zitierte "gelbe Wand" zu Gesicht bekam. "Als ich in die Halle kam und die ganzen Schweriner in ihren gelben T-Shirts im Fanblock stehen sah, hatte ich fast Tränen vor Freude in den Augen", berichtete damals nach dem Final-Sieg gegen die Roten Raben Vilsbiburg Berit Kauffeldt. Die Mittelblockerin steht mittlerweile in Italien am Netz.

Und Spielerinnen und mitgereiste Fans meinten unisono: Wer nicht mit dabei war, hat etwas verpasst. Und genauso wurde es immer wieder in die große Anhängerschar der SSC-Volleyballerinnen getragen - so schoss die Anzahl der diesmal Mitreisenden eben über diese magische 1000er Marke. Knapp die Hälfte macht sich schon einen Tag eher auf den Weg, die anderen fahren in aller Herrgottsfrühe am 3. März nach Ostwestfalen.

Und auch Trainer-Sohn Tom Buijs hält wie schon im Vorjahr die Fäden der Organisation in Amsterdam in seinen Händen. Vergangenen März mobilisierten die Niederländer 58 Fans, diesmal sind es zehn mehr. "Sie haben einen größeren Bus gemietet", weiß der SSC-Coach. Die "Oranje-Fraktion" will natürlich insbesondere ihre Landsleute Teun und Anne Buijs sowie Quinta Steenbergen anfeuern.

Eine tolle Stimmung ist garantiert. Für die Mannschaft und die Fans wird es ein Höhepunkt in dieser Saison. Die "gelbe Wand" wird ihrem Namen wieder alle Ehre machen. Die Wiesbadener Anhänger sollten sich da warm anziehen. Bis gestern vermeldeten die Hessen auf ihrer Homepage, dass rund 400 Fans mit nach Halle kommen. Weiterer Vorteil Schwerin: Zum vierten Mal stehen die Mecklenburgerinnen im Endspiel von Halle - alle drei bisherigen Auftritte vor dieser gewaltigen Kulisse gestalteten sie erfolgreich. "Das ist schon fast unser Wohnzimmer", hatte Kapitän Denise Hanke unlängst mal fallen lassen.

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