Trtik: "Das wird kein Selbstgänger"

'Die werden mit aller Macht versuchen, uns die Punkte zu entreißen', sagt  Empor-Kapitän Jens Dethloff über den heutigen Gegner SG Leutershausen und wird ab 19.30 Uhr  wieder wie gewohnt vorwegmarschieren, um das zu verhindern. Georg Scharnweber
"Die werden mit aller Macht versuchen, uns die Punkte zu entreißen", sagt Empor-Kapitän Jens Dethloff über den heutigen Gegner SG Leutershausen und wird ab 19.30 Uhr wieder wie gewohnt vorwegmarschieren, um das zu verhindern. Georg Scharnweber

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08. Mai 2013, 09:55 Uhr

Rostock | "Das wird nicht einfach. Unser Gegner besitzt zum rettenden 17. Platz nur drei Punkte Rückstand auf Henstedt-Ulzburg. Die werden mit aller Macht versuchen, uns die Punkte zu entreißen. Wir müssen an unsere Qualitäten aus dem Duell mit Nordhorn-Lingen (36:28 - d. Red.) anknüpfen", sagt Jens Dethloff vor der heutigen Partie des Handball-Zweitligisten HC Empor um 19.30 Uhr in der OSPA Arena gegen den 18. SG Leutershausen.

Stammsechser geht auf dem Zahnfleisch

Da trifft der Kapitän exakt ins Schwarze. Durch die Nicht-Lizenzbeantragung aufstiegsberechtigter Drittligisten gibt es neben dem insolventen SV Post Schwerin nur zwei weitere Absteiger. Kein Wunder, dass das Team um Coach Holger Löhr Morgenluft wittert. Beweis: der 28:25-Auswärtssieg beim SC DHfK Leipzig. Zuvor hatte die SGL den TV Bittenfeld mit 32:22 aus der Halle gefegt. Selbst zuletzt zu Hause gegen den Elften Ludwigshafen-Friesenheim (24:28) machte der heutige Rostocker Kontrahent laut HCE-Trainer Dr. Ras-tislav Trtik "ein richtig gutes Spiel". Der Tscheche warnt, hebt die Vorzüge des Gegners hervor: "Das wird beileibe kein Selbstgänger. Uns erwartet eine sehr intensive Partie. Leutershausen operiert, geschickt geführt von Jonas Gunst, schnell, variabel und ist über die erste und zweite Welle sehr erfolgreich. Zudem beherrschen die Gäste mehrere Abwehrvarianten, spielen in Überzahl sogar totales Pressing."

Der Coach wird erneut auf die Dienste von Rückraum-Mann Sasa Todosijevic zurückgreifen können. Dessen Daumenanbruch soll getaped und mit einer Schiene versehen werden. Roman Becvar und Florian Zemlin plagen sich mit Wehwehchen. Überhaupt ist bei den Hansestädtern durch das aufwändige Abwehr- und schnelle Angriffsspiel mangels Alternativen auf der Bank eine Überlastung des Stammsechsers zu sehen. "Deshalb habe ich das Trainingsprogramm geändert, belaste die erste Sieben weniger", erläutert Trtik.

In der Hinrunde verloren die Blau-Gelben in Leutershausen mit 27:30. Da "erschoss" der Rückraum mit Marcel Engels und Linkshänder Jan Forstbauer die Männer von der Küste. "Durch den Einsatz von zwei Kreisläufern sind sie doppelt gefährlich", weiß Jan Kominek aus der Videoanalyse und fügt mit Blick auf seine Torwartkollegen hinzu: "Ben Christian und Roko Peribonio haben zuletzt ihren Kasten förmlich vernagelt." Da wird Effektivität im Abschluss gefragt sein…

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