"Traue mir viel zu"

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Philipp Klement Richter

svz.de von
11. Januar 2013, 10:09 Uhr

Belek | Neuzugang Philipp Klement ist im Trainingslager des FC Hansa in Belek eingetroffen. Er kam direkt aus dem Camp des 1. FC Nürnberg im spanischen Málaga. Der 20-Jährige gehörte bei den Franken zum Profi-Aufgebot, stand einmal im Bundesliga-Kader. In der zweiten Mannschaft (Regionalliga) war der zentrale Mittelfeldmann hingegen Stammkraft. Peter Richter sprach mit dem aktuellen U20-Nationalspieler.

Philipp, Sie haben eine anstrengende Reise hinter sich…

Klement: Ja, ich war zehn Stunden unterwegs. Ich stand zwar nicht im Kader, war aber am späten Mittwochvormittag noch beim Testspiel gegen den FC Brügge dabei (3:4 - d. Red.). Dann ging es ganz schnell. Ich bekam auf einmal eine SMS, dass um 14 Uhr mein Flieger von Málaga nach Istanbul geht. Von dort bin ich 19 Uhr nach Antalya geflogen und kam gegen Mitternacht im Hotel an.

Wie kam es dazu, dass Sie jetzt für ein halbes Jahr, bis zum Saisonende, an Hansa ausgeliehen wurden?

Trainer Dieter Hecking (inzwischen VfL Wolfsburg - d. Red.) hatte mir eine Ausleihe vorgeschlagen. Auch der jetzige Coach Michael Wiesinger, der mich ja von der Nürnberger U23 kennt, meinte, dass das sinnvoll wäre, und hat mir diesen Schritt empfohlen. Rostock war mit der erste Verein, der mich ansprach. Ich wäre zwar lieber in die 2. Bundesliga gegangen, aber meiner Meinung nach ist der Unterschied nicht so groß.

Der Ex-Rostocker Marek Mintál ist zwar schon seit langer Zeit Ü und nicht mehr U23, aber er war Ihr Mannschaftskamerad bei Nürnberg II. Haben sie sich bei Ihm nach Hansa erkundigt?

Nein, ich habe nicht mit ihm darüber gesprochen. Ich bin überzeugt von diesem Schritt und habe deshalb keine Notwendigkeit gesehen, noch mal eine Meinung einzuholen.

Kannten Sie vorher schon jemanden von Ihrer jetzigen Mannschaft?

Ja, Tommy Grupe und Tom Weilandt von der Jugend-Nationalmannschaft her.

Trainer Marc Fascher und Manager Uwe Vester schwärmen in höchsten Tönen von Ihnen…

Ich bin froh, dass sie mich so positiv sehen und mir viel zutrauen. Ich traue es mir selber auch zu und gehe selbstbewusst an die Sache heran.

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