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FC Hansa Rostock : Trainer Wolf ist vom Team überzeugt

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Trotz der Pleite in Bochum hat der Fußball-Lehrer einige positive Dinge ausgemacht, die ihn für die Zukunft hoffnungsvoll stimmen. Sei es die deutliche Steigerung in der zweiten hälfte oder der Fitnesszustand.

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erstellt am 06.Feb.2012 | 06:33 Uhr

Rostock | "Das Wochenende ist komplett gegen uns gelaufen", erklärte Hansa-Trainer Wolfgang Wolf gestern. In der Tat punktete die gesamte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Rostocker verdienten sich zwar in der zweiten Hälfte beim 1:2 in Bochum Bestnoten, fügten ihrem Konto aber keine Zähler hinzu. Lediglich zwölf Zähler aus 20 Partien - nur ein Sieg - stehen für die Ostseestädter zu Buche. Statistisch gesehen ist das eine desaströse Bilanz. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel im deutschen Fußball waren nur drei Teams zum gleichen Zeitpunkt der Saison noch schlechter als der FCH: Arminia Bielefeld (2011/12 - acht Zähler), Eintracht Braunschweig (2002/03 - elf) sowie der Chemnitzer FC (2000/01 - zehn). Alle diese Vereine stiegen am Saisonende auch ab. Ebenso wie Rot Weiss Ahlen in der Spielzeit 2009/10: Der Verein hatte zum gleichen Zeitpunkt wie Hansa in dieser Saison erst zwölf Punkte gesammelt.

Doch es gibt auch andere Beispiele, wie das des FC Ingolstadt. Die Bayern retteten sich trotz magerer 14 Zähler nach 20 Runden der vergangenen Saison, schafften relativ locker mit sechs Punkten Abstand zum Relegationsplatz den direkten Klassenerhalt. "Es kann genauso gut sein, dass es nächste Wochenende für uns läuft. Unser Ziel muss es jetzt sein, wieder näher heranzukommen", sagte Wolf, der dem Team für heute frei gab: "Damit die Jungs durchatmen können. Mittwoch geht es mit einer Videoanalyse weiter, und dann bereiten wir uns auf Duisburg (Sonntag nächster Gegner - d. Red.) vor."

Trotz der Pleite in Bochum hat der Fußball-Lehrer einige positive Dinge ausgemacht, die ihn für die Zukunft hoffnungsvoll stimmen. "Läuferisch hatten wir keine Probleme. Die Mannschaft ist fit. Außerdem bewiesen die Jungs, dass sie mit großem Druck umgehen können. Trotz des Rückstandes und mit den Ergebnissen der Konkurrenz im Kopf legten wir in der zweiten Hälfte eine deutliche Steigerung hin. Das war auch wichtig für unsere Fans. Leider wird bei uns jeder Fehler sofort bestraft. Aber das heißt, dass wir noch härter arbeiten werden", sagte der 54-Jährige.

Fußballerisch hätten seine Mannen es drauf, in der 2. Liga zu bestehen. "Jetzt muss eben nur noch der Kopf mitspielen", so Wolfgang Wolf. Und das am besten gleich in den nächsten Wochen. Denn die Duelle mit dem MSV Duisburg (12./20), in Aachen (14./18) sowie zu Hause gegen Ingolstadt (16./15) werden die Richtung vorgeben.

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