zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : Torhütern wird heute die Entscheidung mitgeteilt

vom

Torhüter-Entscheidung zum Dritten beim FC Hansa: Vor einem Jahr war Jörg Hahnel der Sieger, zu Beginn der laufenden Saison in der 2. Bundesliga setzte sich Kevin Müller durch, und diesmal… Das werden wir heute sehen.

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2012 | 08:39 Uhr

Ros- tock | Torhüter-Entscheidung zum Dritten beim FC Hansa: Vor einem Jahr war Jörg Hahnel der Sieger, zu Beginn der laufenden Saison in der 2. Fußball-Bundesliga setzte sich Kevin Müller durch, und diesmal… werden wir bei der Erwärmung vor dem heutigen Testspiel gegen den FC Vestsjælland sehen, wer das Augenhöhen-Duell der Schlussmänner für sich entschieden hat. "Die beiden kriegen es morgen (heute - d. Red.) gesagt", informierte Coach Wolfgang Wolf nach dem gestrigen Nachmittagstraining und blockte alle weiteren Nachfragen mit einem Scherz ab: "Ich weiß es schon! ,Pom-mes’ (Spitzname des dritten Torwarts, Johannes Brinkies - d. Red.) spielt nicht."

Im Ernst: Ein Einsatz von Jörg Hahnel käme überraschend. Beide Keeper, da sind sich alle einig, bewegen sich auf in etwa dem gleichen Level. Wozu also tauschen? Zumal Kevin Müller sich nicht viel zuschulden kommen ließ. Solche Fehler wie beim 1:1 gegen Cottbus, als sein missratener Rettungsversuch das 0:1 nach sich zog, passieren auch Nationaltorhüter Manuel Neuer, wie gerade neulich beim 1:3 in Mönchengladbach.

Und nimmt man Wolfgang Wolf beim Wort, so war die Entscheidung eh bereits am Montag im Trainingslager in Spanien gefallen. Nach dem 1:2 im Test beim SV Babelsberg 03 am 14. Januar hatte der Fußball-Lehrer nämlich gesagt: "Wir haben jetzt noch vier Vorbereitungspartien. Das heißt, jeder wird zweimal stehen. Wer im letzten Test vor dem Rückrundenauftakt eingesetzt wird, spielt auch am 5. Februar beim VfL Bochum." Danach standen im Wechsel Hahnel (Werder Bremen 3:0), Müller (Lok Moskau 0:2) und wieder Hahnel zwischen den Pfosten (FC Mattersburg 0:0)…

Auf die zweite aktuelle personelle Frage beim FC Hansa gab es gestern eine Antwort. Kevin Pannewitz hatte, während die Profis in Südeuropa weilten, am Aufholen seines Trainingsrückstandes und an der körperlichen Fitness gearbeitet - und war gestern bei der Übungseinheit dabei. So ist der 20-Jährige also endgültig begnadigt? Wolfgang Wolf: "Ja, wenn nichts mehr vorfällt. Er hat in der Zwischenzeit gemacht, was ich ihm sagte. Am Gewicht müssen wir noch ein bisschen arbeiten. Aber er erfüllte seine Aufgaben zu 100 Prozent. Ich habe ihm die Hand gereicht, jetzt muss er sie nehmen. Eskapaden werde ich nicht dulden." Pannewitz, fuhr der Coach fort, "muss so leben, wie es sich für einen Profi gehört. Er braucht noch zwei, drei Wochen. Aber vielleicht setze ich ihn gegen Vestsjælland schon ein paar Minuten ein. Ich sah ihn ja noch nicht spielen."

Heute werde "zu 80 Prozent" seine Stamm-Mannschaft antreten. Die in der ersten von 15 ausstehenden Saisonpartien gesperrten Robert Müller und Michael Wiemann stünden im Kader ("Für den Fall, dass was passiert"), jedoch nicht in der Start-Elf. Die Zugänge Marek Janecka und Freddy Borg hingegen würden auf jeden Fall beginnen, weil sie Praxis bräuchten. Für alle, die nicht bzw. nicht solange spielen, folge direkt im Anschluss an die Partie eine Trainingseinheit.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen