zur Navigation springen

In jedem Hansa-Punktspiel eingewechselt : Tommy Grupe ist Hansas zwölfter Mann

vom

Tommy Grupe ist aktuell der zwölfte Mann im Kader des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Der 21-Jährige kam in allen vier Punktspielen zum Einsatz, wurde dabei jedoch jedesmal für Milorad Pekovic eingewechselt.

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2013 | 07:35 Uhr

Rostock | Tommy Grupe ist aktuell der zwölfte Mann im Kader des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Der 21-Jährige kam in allen vier Punktspielen zum Einsatz, wurde dabei jedoch jedesmal für Routinier Milorad Pekovic (36) eingewechselt. Insgesamt stehen für ihn 104 Minuten zu Buche. "Ich freue mich, dass ich soviel Einsatzzeit bekomme. Ich gebe immer Vollgas und will der Mannschaft helfen", so der Youngster.

Trainer Andreas Bergmann lobt den Blondschopf dafür, "dass er nach seinen Einwechslungen sofort im Spiel ist, keine große Anlaufzeit braucht. Das ist auf der Position und zu den Zeitpunkten, zu denen er eingewechselt wird, sehr wichtig. Tommy hat das gut gemacht."

Vor allem zuletzt in Osnabrück (2:1), als Grupe die komplette zweite Hälfte auf dem Platz stand und in der Schlussminute mit einer tollen Rettungstat im eigenen Strafraum einen möglichen Ausgleich verhinderte: "Wir hatten uns alle zum Ball

orientiert, und ich habe gesehen, dass am zweiten Pfosten zwei Osnabrücker frei stehen. Da bin ich dann mit vollem Risiko zum Ball gegangen, hatte gedacht, entweder du kriegst ihn oder, wenn du zu spät kommst, es gibt Elfmeter. Ich wollte unbedingt, dass wir gewinnen. Der Sieg war so wichtig. Zum Glück hat es geklappt", beschrieb der Defensivmann die Szene in der 90. Minute.

Dass Grupe momentan hinter Pekovic und Leonhard Haas die Nummer drei auf der Doppel-Sechs im Mittelfeld ist, findet er derzeit noch gar nicht so tragisch. Zumindest wird er keinen seiner "Vordermänner" im Training umgrätschen. "Wir sind eine Mannschaft und wollen Erfolg haben. Das ist das Wichtigste. Außerdem kann ich von den beiden auch noch eine Menge lernen. ,Peko’ hat lange hochklassig Fußball gespielt. Er gibt einem schon Tipps, sagt, was man hätte besser machen können. Das hilft uns jungen Spielern ungemein", so der gebürtige Rostocker, der in den Jahren zuvor eigentlich als Innenverteidiger zum Einsatz kam: "In der Jugend habe ich bis zur B aber fast nur im zentralen Mittelfeld gespielt, rückte erst in der A-Jugend in die Abwehr. Doch ich mag beide Positionen und denke, dass ich mich jetzt auch wieder an die ,Sechs’ gewöhnt habe und mich besser zurecht finde. Am wichtigsten ist es sowieso, dass man überhaupt zum Einsatz kommt."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen