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Hansa Rostock : Timo Perthel wieder mit Durchblick

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Nur noch ein grelles weißes Licht sah Rostocks Linksverteidiger Timo Perthel mit seinem linken Auge in der zweiten Hälfte beim 2:2 in Karlsruhe. "Es war so, als wenn man genau in die Sonne schauen würde", erklärte er.

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erstellt am 22.Mär.2012 | 09:22 Uhr

Rostock | Nur noch ein grelles weißes Licht sah Rostocks Linksverteidiger Timo Perthel mit seinem linken Auge in der zweiten Hälfte beim 2:2 in Karlsruhe. "Es war so, als wenn man genau in die Sonne schauen würde", erklärte der 23-Jährige, der sich sofort auswechseln ließ. "Im ersten Moment war es schon komisch, und man macht sich so einige Gedanken, was es sein könnte", so der Kicker. Doch ein Arztbesuch brachte die Entwarnung. "Er schloss fünf, sechs mögliche Ursachen aus und sagte, dass ich wohl einen Schlag abbekommen hätte. Aber eigentlich kann ich mich daran nicht erinnern, und auch der Ball war jetzt nicht besonders hart", sagte Timo. Mittlerweile hat er die Geschichte aber abgehakt, und mittels Augentropfen ist auch wieder alles in Ordnung. Die volle Konzentration gilt jetzt dem Duell mit dem FC Erzgebirge Aue am Sonntag um 13.30 Uhr in der DKB-Arena. "Es ist wie schon so oft bei uns in den vergangenen Wochen ein Endspiel. Letztlich dürfen wir aber nur auf uns schauen", so der Linksverteidiger, der erneut den verletzten Kapitän Sebastian Pelzer vertreten wird.

Mit seiner Vorstellung in Karlsruhe war Timo Perthel nicht zufrieden. Er weiß aber auch, woran es gelegen hat: "In der Abwehr muss man einfach gradliniger spielen. Ich habe zu viel gedribbelt und dadurch einige Bälle verloren. Das darf mir so nicht passieren."

Trotz vier Zählern Rückstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz sowie sieben Punkten zum rettenden Ufer glaubt der Kicker weiterhin an den Klassenerhalt und sieht trotz der jüngsten Siege auch Aue (2:1 gegen St. Pauli) sowie den MSV Duisburg (2:1 gegen Bochum) noch mit in der "Verlosung". "Richtig raus ist keiner. Es kann ganz schnell gehen, auch für uns. Daher werden wir weiter Gas geben", verspricht Perthel, der die jüngsten Nackenschläge wie die Ingolstadt-Pleite (1:2) oder das magere 2:2 in Karlsruhe weggesteckt hat: "Wir schauen von Spiel zu Spiel und gucken dann, was am Ende dabei herauskommt. Wir sind stark genug, das haben wir auch damit bewiesen, dass wir trotzdem weiter guten Fußball gezeigt haben. Daran müssen wir anknüpfen."

Medizinische Abteilung kämpft um Einsatz von Kevin Müller
Rostock Auch gestern konnte Hansa-Keeper Kevin Müller nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Die Nummer eins der Ostseestädter laboriert weiterhin an einem Bluterguss im Oberschenkel, den er sich im zurückliegenden Auswärtsspiel beim Karlsruher SC zugezogen hatte. Die medizinische Abteilung der Rostocker versucht alles, den 21-Jährigen bis zum Sonntag für das Duell mit dem FC Erzgebirge Aue spielfähig zu bekommen. „Ich warte, was kommt, und werde dann entscheiden“, sagte FCH-Trainer Wolfgang Wolf. Sollte Kevin Müller, der auch gestern leichte Läufe absolvierte, morgen beim Abschlusstraining dabei sein, wird er auch auflaufen.


Hansa intern
Einige Fragezeichen: Trainer Wolfgang Wolf ereilte gestern die nächste Hiobsbotschaft. Rechtsverteidiger Marek Janecka meldete sich mit Grippe krank. Zudem konnten Sebastian Pelzer (Ferse) und Michael Wiemann (Oberschenkelprobleme) nicht mittrainieren. Zumindest bei Letzt-
genanntem besteht noch die Hoffnung, dass er bis zur Partie am Sonntag gegen Aue einsatzfähig ist. „Wir haben derzeit einige Fragezeichen“, so Wolf.

Kartenaktion: Noch bis morgen um 15 Uhr läuft die Rabatt-Aktion für Tickets zum
Duell mit Aue. Folgende Bereiche sind betroffen: Stehplätze (fünf statt 13 Euro), Sitzplätze der Nordtribüne (zwölf statt sonst 19 Euro), Sitzplätze der Westtribüne (20 statt 34 Euro) sowie dortige Kinderkarten (10 statt 19 Euro).

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