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FC Hansa Rostock gegen Eintracht Frankfurt : "Team kann zeigen, was es drauf hat"

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Beim Duell Letzter contra Zweiter der 2. Bundesliga scheinen die Vorzeichen mehr als klar zu sein. Die abstiegsbedrohten Hanseaten sind nicht mehr als ein krasser Außenseiter im Vergleich mit dem Aufstiegsfavoriten.

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erstellt am 11.Mär.2012 | 03:45 Uhr

Rostock | Beim morgigen Duell Letzter contra Zweiter der 2. Fußball-Bundesliga in der Rostocker DKB-Arena (13.30 Uhr) scheinen die Vorzeichen mehr als klar zu sein. Der abstiegsbedrohte FC Hansa ist nicht mehr als ein krasser Außenseiter im Vergleich mit Aufstiegsfavorit Eintracht Frankfurt. Beide Teams trennen in dieser Saison Welten, nicht nur wegen des fünffach höheren Personaletats der Hessen.

Das Team vom ehemaligen FCH-Coach Armin Veh (Januar 2002 bis Oktober 2003) muss in die 1. Liga, darf sich an der Ostsee keinen Aus-rutscher leisten. Wenngleich Rostocks Trainer Wolfgang Wolf sagt: "Für uns ist der Sieg wichtiger. Eintracht kann mal drauf verzichten."

Das Aufstiegsrennen ist nahezu genauso eng wie der Kampf um den Klassenerhalt. An der Spitze trennen die ersten Fünf gerade einmal drei Punkte. Im Keller liegen zwischen dem 13. Aachen und dem 18. Rostock lediglich fünf Zähler. "Von der Papierform her scheint es aussichtslos. Doch ich freue mich auf diese Partie. Das Team kann zeigen, was es drauf hat", erklärt Wolf.

Der 54-Jährige wird kaum Änderungen in der Start-Elf vornehmen. Matthias Holst kehrt nach Gelb-Sperre zurück in die Innenverteidigung: "Er ist ein fester Bestandteil der Mannschaft und wird spielen."

Kevin Pannewitz soll Kreativprobleme lösen

Sein Vertreter beim 2:3 in Braunschweig war Kevin Pannewitz, der aber nicht automatisch auf der Bank sitzen wird. "Panne" dürfte für Michael Wiemann auf der "Sechs" im defensiven Mittelfeld auflaufen, soll dort die Kreativprobleme der Ostseestädter im Aufbau lösen.

Die eigene Offensive wird auch mit ausschlaggebend sein, ob die Norddeutschen dem Uefa-Cup-Sieger von 1980 beikommen können. Gelingt es ihnen, Nadelstiche zu setzen, rückt ein Erfolg in Reichweite. "Frankfurt wird uns vor Probleme stellen. Das ist uns bewusst. Aber wir wollen das mit der Eintracht genauso tun. Dabei müssen wir unsere Fehler in der Defensive gegen Null fahren, aber auch ohne Angst in das Duell gehen. Wenn es uns gelingt, die Frankfurter in Zweikämpfe zu verwickeln, haben wir eine Chance. Und die wird größer, je länger es 0:0 steht", so Wolfgang Wolf, der von seiner Marschroute, Pressing zu spielen, nicht abrückt: "Wir schauen mehr auf uns und versuchen sie zu Fehlern zu zwingen."

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