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Schweriner SC gewinnt 3:0 in Wiesbaden : Tabellenführung souverän gesichert

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Der Volleyball-Meister SSC ist für die Pokalverteidigung am nächsten Sonntag gerüstet. Das Team aus Schwerin feierte in Wiesbaden vor 1020 Zuschauern einen klaren 3:0-Erfolg.

svz.de von
erstellt am 24.Feb.2013 | 06:38 Uhr

Wiesbaden | Denise Hanke war entspannt. Endlich wieder. "Um diese Generalprobe wurde so viel Wirbel gemacht", sagte die Zuspielerin des Schweriner SC, und befand: "Aber wir sind nicht nervös geworden und haben souverän unser Spiel durchgezogen." Ein deutliches 3:0 (15, 16, 22) beim VC Wiesbaden stand nach 66 Minuten letztlich zu Buche. Eines, dass SSC-Trainer Teun Buijs absolut zufriedenstellte: "Wir wollten hier nicht experimentieren", erklärte der Niederländer.

Morgens um vier ein Geburtstagsständchen

"Das Wichtigste war, dass wir heute Platz eins in der Tabelle abgesichert haben", so Buijs, dessen Team vor dem abschließenden Spieltag in zwei Wochen gegen die Roten Raben Vilsbiburg, die mit vier Punkten Rückstand ihrerseits nicht mehr vom zweiten Rang zu verdrängen sind, die Spitzenposition nicht mehr zu nehmen ist. "Und natürlich wollten wir Wiesbaden auch zeigen, dass sie es im Pokalfinale gegen uns nicht einfach haben werden", freute sich Buijs angesichts der Demonstration seiner Mannschaft vor 1020 Zuschauern beim Tabellenvierten. Warnte sein Team aber auch: "Wenn der VCW komplett durchspielt, kann es durchaus eine andere Partie werden." Der seit gestern 53-Jährige konnte auf der Rückfahrt bestes gelaunt seinem Geburtstag entgegenblicken. "Wir sind so um 21.10 Uhr in Wiesbaden losgefahren. Dann haben die Mädels noch gut eineinhalb Stunden geredet, aber um 0.00 Uhr war im Bus Ruhe. Als wir gegen 4.00 Uhr in Schwerin waren, haben sie für mich gesungen", erzählte gestern Nachmittag Schwerins Trainer, der natürlich auch ein persönliches Geschenk vom Team erhalten hat, "was mich sehr gefreut hat".

Während er in allen drei Sätzen seine vermeintlich beste Sechs agieren ließ, gönnte sein Gegenüber Andreas Vollmer allen seinen Profis Minuten auf dem Feld. "Wir haben noch viel Luft nach oben, da wir einiges antesten wollten. Jede Spielerin sollte Schwerin mal kennenlernen", erläuterte der 46-Jährige, der in der montenegrinischen Außenangreiferin Ksenija Ivanovic (9 Zähler) einmal mehr seine beste Punktesammlerin hatte.

Beim SSC bot die Brasilianerin Lousi Souza-Ziegler erneut eine starke Vorstellung: Die Außenangreiferin erzielte bei der Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte 17 Punkte. "Ich war etwas erkältet, aber im Spiel hat alles prima geklappt", sagte Louisi, für die Wiesbaden ihre erste Station in Deutschland war.

Quinta Steenbergen markierte zwölf Punkte, Anne Buijs kam auf elf Zähler. "Wiesbaden hat es uns nicht besonders schwer gemacht. Ich konnte am Netz schalten und walten, wie ich wollte", sagte Hanke. Einzig im dritten Durchgang habe man "etwas abgebaut", so Hanke, die mit den Aufschlägen nicht zufrieden war. "Wir wussten, dass Wiesbaden gerade zu Hause jederzeit zurückkommen kann. Aber am Ende stand unsere Annahme wieder stabil."

Auf 21:22 kamen die Hessinnen heran, doch Buijs und Ziegler punkteten eiskalt. In den ersten beiden Durchgängen hatte sich der SSC früh mit 13:7 beziehungsweise 21:13 abgesetzt. "Ein paar kleine Schwächen habe ich bei uns noch gesehen, ansonsten können wir absolut optimistisch ins Pokalfinale gehen", verriet Teun Buijs, der diesmal auf der Libero-Position wieder Lisa Thomsen den Vorzug gegenüber Janine Völker gab.


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