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Nach Stotterstart kommen Volleyballerinnen in Fahrt : SSC mit Höhen und Tiefen

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"Wieder dieser erste Satz. Wir müssen uns mal früher in den Popo treten", meinte Janine Völker augenzwinkernd nach dem 3:1-Erfolg der Schweriner Volleyballerinnen gegen den SC Potsdam am Samstagabend.

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erstellt am 04.Feb.2013 | 10:22 Uhr

Schwerin | "Wieder dieser erste Satz. Wir müssen uns mal früher in den Popo treten", meinte Janine Völker augenzwinkernd nach dem 3:1-(-20, 17, 17, 26)-Erfolg der Schweriner Volleyballerinnen gegen den SC Potsdam am Samstagabend. Wie schon drei Tage zuvor beim VCO Berlin (3:1) hatte der deutsche Doublegewinner den Beginn der Partie verschlafen. "Es ist ganz klar, nach dem Höhepunkt im Champions-League-Achtelfinale gegen Busto gehen die Emotionen erst einmal runter", schätzt Trainer Teun Buijs die teilweise Unkonzentriertheiten als völlig normal ein. Das Ausscheiden gegen Italiens Meister in der europäischen Königsklasse will Janine Völker aber nicht gelten lassen. "Vielleicht ist es im Hinterkopf. Aber das darf eigentlich keine Ausrede sein."

Die 21-Jährige durfte am Sonnabend auf ihrer Lieblingsposition Libero ran. "Ich war ein wenig aufgeregt. Es kam für mich ein bisschen überraschend. Es hat mich sehr gefreut", so Janine, die in dieser Saison aufgrund der langwierigen Verletzung von Außenangreiferin Anne Buijs eben auf dieser Position aushalf und das mit Bravour gemeistert hat. "Janine hat sich die ganze Saison auf Außen für das Team aufgeopfert. Sie hat es verdient, auch mal Libero zu spielen. Lisa (Libero Thomsen - d. A.) wollte ich zudem ein bisschen Ruhe gönnen", so der SSC-Coach. Lisa Thomsen kam hin und wieder zu Aufschlägen aufs Feld und machte das sehr gut.

Wie gesagt, im ersten Satz benötigte Schwerin eine gewisse Anlaufzeit. Da stimmte in allen Bereichen nicht sonderlich viel. Potsdam nutzte das aus, brauchte nur auf die Fehler der Gastgeberinnen zu warten.

Doch dann war auch der deutsche Meister wach. In den beiden folgenden Sätzen spielte er dann fast wieder wie aus einem Guss. Wenn der SSC Druck machte, gerieten die Potsdamerinnen ins Wanken. So war die 2:1-Führung schnell perfekt.

Erst im vierten Abschnitt kam dann Spannung auf. Jetzt stand für Anne Buijs Neuzugang Laetitia Moma Bassoko auf dem Feld. Und in der Annahme stand Kameruns Nationalspielerin sicher. Es entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe. Der SSC spielte am Ende - jetzt wieder mit Anne Buijs - einmal mehr seine Nervenstärke aus. Selbst ein 20:23 konnte ihn an diesem Tag nicht schocken. Vier Satzbälle der Gäste wehrte die Mannschaft um Spielführerin Denise Hanke, die von Potsdams Trainer Alberto Salomoni als beste SSC-Akteurin ausgezeichnet wurde, ab. Den ersten Matchball verwandelte dann Lousi Souza Ziegler.

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