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Saison-Auftakt für Schwerins Volleyballerinnen : SSC-Kapitän: "Das wird richtig cool"

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Die Vorfreude steigt sowohl bei den Volleyballerinnen des Schweriner SC als auch bei ihren Fans. Heute Abend findet endlich die volleyballlose Zeit in der Bundesliga, die immerhin sechs Monate andauerte, ein Ende.

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erstellt am 19.Okt.2012 | 02:53 Uhr

Schwerin | Die Vorfreude steigt sowohl bei den Volleyballerinnen des Schweriner SC als auch bei ihren Fans. Heute Abend findet endlich die volleyballlose Zeit in der Bundesliga, die immerhin sechs Monate andauerte, ein Ende. "Wir freuen uns total drauf. Auf die Stimmung in unserer Halle können wir uns immer verlassen. Das wird richtig cool", fiebert stellvertretend für die Mannschaft SSC-Kapitän Denise Hanke dem heutigen Auftakt hingegen. Um 19 Uhr empfängt der deutsche Meister in der Arena am Lambrechtsgrund den VfB Suhl zum Saison-Eröffnungsspiel der Deutschen Volleyball-Liga (DVL). "Es wird total interessant sein, wie unser Publikum unsere neuformierte Mannschaft annehmen wird. Sportlich gesehen ist es am Anfang immer eine Überraschung und aufregend", sagt Denise Hanke.

Auch die Thüringerinnen haben zum Vorjahr einige Veränderungen in ihrer Mannschaft zu verzeichnen. "Suhl ist und bleibt eine gefährliche Mannschaft trotz der vielen Neuzugänge. Was bleibt, ist aber ein guter Coach. Felix (Koslowski - d. A.) hat taktisch immer eine Antwort auf unser Spiel. Es macht Spaß, ihn auf der anderen Seite als Gegner zu haben", meint Teun Buijs, der heute wohl bis auf Libero Lisa Thomsen (Erkältung) alle Akteurinnen an Bord hat.

Und Koslowski, der mit seinem Team, wie er sagt, vor einer schwierigen Saison steht, sagt: "Wir sind natürlich stolz darauf, dass wir gegen Schwerin das Saisoneröffnungsspiel bestreiten dürfen. Ich habe viele unerfahrene Spielerinnen im Kader. Wir müssen sehen, dass wir unser eigenes Spiel hinbekommen. Wir werden auf alle Fälle kämpfen", verspricht Koslowski, der mit seinem Team schon am späten Mittwochabend in Schwerin eintraf. "Wir hatten noch ein Testspiel in Köpenick. Ein Dank an den SSC, dass wir vorzeitig kommen durften und hier am Donnerstag trainieren konnten", so der einstige Co. des Schweriner Ex-Trainers Tore Aleksandersen.

Bereits eine halbe Stunde vor dem ersten Aufschlag geht es mit einem unterhaltsamen Programm los. Die Tenöre des Mecklenburgischen Staatstheaters und die Akrobatinnen des TSV Schwerin werden der Eröffnung einen würdigen Rahmen geben. Zudem wird feierlich noch einmal die Meisterschale präsentiert. "Ich denke, dass die Stimmung in der Arena groß sein wird und anhält, wenn wir dann einlaufen" freut sich ebenso Trainer Teun Buijs auf heute Abend.

Und unter den Zuschauern wird auch Patricia Thormann sein. Die 32-Jährige sieht bekanntlich Mutterfreuden entgegen und beendete ihre Karriere. "Das erste Spiel ist immer aufregend, nach so langer Zeit wieder vor den eigenen Fans zu spielen", weiß "Paty". Die langjährige Stütze des Sportclubs wird heute noch nicht verabschiedet, was kurzfristig geplant war. "Das kam ein bisschen schnell. Ich muss mich ja auch darauf vorbereiten", meint die gebürtige Schwerinerin. Man einigte sich auf einen späteren Zeitpunkt. Die Diagonalspielerin hinterlässt vorerst eine Lücke beim Doublegewinner. "Paty war durch ihre Erfahrung maßgeblich daran beteiligt, dass der SSC in der Vergangenheit so erfolgreich war", betonte Schwerins Trainer. Eine Lösung auf dieser Position fand der Niederländer schnell. Mittelblockerin Anja Brandt übernahm ab September in der Vorbereitung den Part auf Diagonal. Und dort findet sich der Blondschopf immer besser zurecht.

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